"It’s the economy, stupid." - Und das öfter, als man denkt ;-)
Hallo Hannes,
Mirko kann ja mit seinen Nachbarn zusammenlegen. Von Siemens oder ABB gibt es bestimmt ein passendes Produkt für alle mit dem nötigen Kleingeld.
Das Faszinierende daran ist, dass die neuen Solarunternehmer umso weniger verdienen, je mehr sie abgreifen wollen! :)
Gruß
paranoiaP.S.: Die Stelltrafogeschichte habe ich im Jahre 2012 gehört. Das war ein Vortrag bei den Stadtwerke Hameln.
Mahlzeit @paranoia,
auch Du wirst die Physik nicht be?cheißen.
In der DDR haben wir die Netze wirtschaftlich vorteilhaft geplant. Da waren die Leistuingsverluste auf dem Kabel nicht so wichtig. Ein Stelltrafo ist dazu da, diese einzustellen. Unter anderem. Also stelle Dir vor, Du hast ein langes Kabel zu einem Gehöft (Heidi) und da kommt keine Spannung mehr hinten an, weil der VEB Molkerei dort auf Mechanisierung umgestellt hat. Also regelst Du mit Stelltrafo das im Dorfe auf sagen wir 260 Volt hoch, damit die Heidi für ihre Ziegenmelkerei die 220 Volt kriegt, wie die Ziegenmelkereimaschineherstellerdokumentation ihr das vorgibt, und die Versicherung nicht zu Letzt, es muss ja alles seine Ordnung hamm ....
Spannungsverlust mal Strom ergibt die Verlustleistung. Da oben ist es kalt in der Erde, Wärmeenergie wird rausgezogen, Kabel kann das also ab ...
Das ist ökonomischer, als ein fettes Kabel da hoch zu legen.
Nur ihr Loverboy im Tale, der hat die Ar*chkarte, weil er 250 Volt hat, wenn die Heidi keinen Strom zieht. Und wegen dem Assi stellt das Energiekombinat nicht am Dorftrafohäuschen rum, schon wegen der Benzinkontigentierung beim Kombinat.
Und deswegen sind in der DDR trafonah oft die Glühbirnen durchgeknallt.
So, nun viel Erfolg beim Regeln mit dem Stelltrafo, aber gut die Wolken beobachten! Wegen der Tendenz Deiner Regelung.
Also, klar: Bringt nix: "Mirko hat keinen Stelltrafo im Ortsnetz. Nur einen fixen - wie viele andere Solarfreunde auch. - paranoia, 10.06.2023, 02:07" Wobei durchaus bei ihm einer eingebaut sein kann. Aber der wird einmal eingestellt, bei Netzausbau dann evtl. neu eingestellt, weil die Maschen sich verformt haben sozusagen und an seinem Punkt die Stromflüsse neu eingestellt werden müssen in dem vermaschten Netz?
Nicht böse gemeint!
H.
PS: Seit langer Zeit schreibe ich hier kritisch über diese hippen sog. "Balkonkraftwerke", dass sie asozial sind. Und dass diese Leute die BigBrother-Tendenz unterstützen, hier ad hoc ein Artikel, der weiterhilft zum Thema Stelltrafos als Rettung vor dem "Zappelstrom":
https://www.elektroniknet.de/smarter-world/regelbare-ortsnetztrafos-retten-die-qualitae...
"...
Warum besteht das Konzept darin, die Sensorik in die Ortsnetzstationen zu integrieren bzw. anzubinden? Liefern die zur Regelung erforderlichen Daten – zumindest künftig – nicht die Smart Meters?
Alles spricht derzeit von den intelligenten Stromzählern. Sie messen zwar die Netzgrößen, aber dies ist ein zweischneidiges Schwert: Die EVUs haben nicht den unmittelbaren Zugriff auf die Smart Meters, weil sie sich im Zugangsbereich des Hauseigentümers befinden. Außerdem kommen sie sehr teuer, weil konzeptionell jeder Anschlusspunkt mit einem Smart Meter versehen werden soll. Um eine Vorstellung von der Größenordnung zu geben: Es gibt rund 600.000 Verteilstationen in Deutschland, die jeweils zwischen 50 und 250 Haushalte versorgen.
..."