Also, ich hege nicht die Absicht mich im Untergang zu suhlen.
Wie @Hannes hier schon erklärt hat
https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=637819
Strom kann immer nur soviel produziert werden, wie im gleichen Augenblick auch verbraucht wird. --> Nimm Energie, damit ist es klarer zu denken. Energieerhaltungssatz versus Blödquatscherei wie "Erneuerbare Energieen" beispielsweise!
Er hat recht, aber leider auch nur fast, liegt aber nicht an ihm, sondern an den Menschen, die es einfach nicht verstehen können. Oder soll ich sagen "Nicht verstehen wollen?"
Ich versuchs mal mit einer Übersetzung des Energieerhaltungssatz (Thermodynamik). Wenn ich an einem Ende einer Leitung eine Leistung anfordere, in dem ich einen elektrischen Verbraucher einschalte, da wird nichts an Strom fließen, wenn ich an dem gegenüberliegenden Ende der Leitung keine Leistung anbiete, die exakt der Leistung entspricht, die ich mit dem Verbraucher anfordere - Verlustleistungen, die sich kaum umgehen lassen, lasse ich hier mal außen vor. Wenn also der Verbraucher z.B. ein Elektromotor sein sollte, dann muss der Antrieb des Generators exakt die gleiche Kraft aufwenden, die man dem Elektromotor als Verbraucher abverlangt - Verlustleistungen und Wirkungsgrade lasse ich wieder einmal außen vor. Das ganze funktionierte in unseren Netzen bisher tadellos, weil sich Laständerungen durch das Zu- und Abschalten von Verbrauchern in sehr kleinen Schritten ereignen. Wird ein Verbraucher zugeschaltet, dann ändert sich die Spannung im Netz nur unmerklich, nimmt das größere Ausmaße an, dann muss entweder Energie zusätzlich beschafft werden oder im gegenteilige Falle muss die Stromerzeugung (ich spreche nicht so gerne von Energieerzeugung) gedrosselt werden.
All das verbirgt sich in einem System was 24/7 zum Wohle aller bedient und überwacht wird.
Wer also glaubt, das System austricksen zu können, in dem er sich von dem System bedienen lässt, wenn die Sonne gerademal das Licht ausgeknippst hat, der sollte langsam begreifen, dass er bald mit Zitronen gehandelt hat. Solche Leute kann man sehr leicht ausfindig machen, da braucht es keine spezielle Software dazu, die vorhandene Leittechnik und ein bisschen Datenbankrecherche und das wars dann auch schon, da braucht es keine Blockwarte, die einen verpfeifen. Die schon teilweise verbauten Smart-Meter vereinfachen die Sache noch erheblich. Wenn sich in dem Verteilungsgebiet einer Trafostation die Strombezugsprofile verändern, bleibt das den Versorgern nicht verborgen.
Wenn man also als privater Verbraucher seinen Strombezug drastisch reduziert, wird man damit rechnen müssen, in Zukunft empfindlich höhere Netzentgelte bezahlen zu müssen. Dann rechnet sich die Armortisierung der Balkon-Kraftwerke nicht mehr. Und wer meint, sein Balkon-Kraftwerk auch noch mit einem Batteriespeicher versehen zu müssen, muss, um technisch effizient zu sein, soviel investieren, dass die Armortisierungzeiten jenseits von gut und böse liegen, weil bis dahin die Batteriespeicher schon mindestens 2 mal gewechelt wurden.
Das war das Wort zum Sonntag ![[[ironie]]](images/smilies/ironie.gif)
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Fred