Elektrosmog
Zitat Weiner
"Ich sträube mich aber gegen Dachlösungen, weil mir der Elektrosmog nicht ganz klar ist (vor allem wenn Wechselrichter etc. innerhalb oder am Haus mit verbaut sind). Es gibt einfach Leute, die darauf spürbar empfindlich sind. Den meisten macht es nichts aus (70%). Aber wieder andere werden krank, und würden nie akzeptieren, dass Elektrosmog die Ursache war - weil man es (gegenwärtig sowie mit nachvollziehbarer Methodik) nicht beweisen kann."
Hallo Weiner,
ich kann Dich beruhigen, mir sind keine relevanten Elektrosmog Probleme bekannt, vermutlich ist es gefährlicher sein Mobilphone im Hosensack zu tragen oder neben dem Bett. Trotzdem gibt es einige Punkte, die man dringend bei der Installation beachten sollte.
Vorab aber eine Stellungnahme zu deinen Fragen von einem "baubiologischen-magazin":
https://baubiologie-magazin.de/photovoltaikanlagen-und-elektrosmog/
Als Anmerkung von mir kommt hinzu, dass die Verschaltung der Solarmodule in Reihenschalten, sog. Strings erfolgt. Bei handelsüblichen Netzwechselrichtern werden oft 18 - 20 Module zusammengeschaltet, was eine Stringspannung von 800 - 1100V erzeugt. Es gibt sogar schon Netzwechselrichter, die Stringspannungen von 1500V akzeptieren. Sowas ist mir "spooky" und die Gefahr von Lichtbögen bei Defekten kann spektakulär werden. Auch wird das elektrische Gleichfeld deutlich stärker sein. (siehe magazin-Text) In diesen Wechselrichtern wird die Spannung von 1000V Gleichstrom auf 230V Wechselstrom meist leider ohne Trafo gewechselt. Eine saubere Trennung zwischen dem Gleichstrom-Teil der Anlage und des Wechselstrombereichs kann nicht perfekt gewährleistet werden.
Im Regelfall ist der Einbau eines sauteuren FI´s Typ B vorgeschrieben, was oft verschwiegen wird.
Bei einer Victron-Anlage sieht die Sache ganz anders aus!
Die Länge der Strings wird auf 3-5 Module begrenzt, was eine Stringspannung von lediglich 100V bis 220V erzeugt. In den MPPT-Reglern wird diese DC-Spannung auf 48V "gebügelt" und wahlweise dem Batteriesystem und den Wechselrichtern zur Verfügung gestellt. Hier erst findet die Wechselrichtung nach 230V AC Strom statt.
Im Multiplus 48/5000 Wechselrichter ist ein fetter Trafo verbaut, der die galvanische Trennung der Systeme gewährleistet. Im Anschluss kann also getrost ein Fi Typ A (Standard) gesetzt werden.
Auch die von Haus aus wesentlich niedrigeren Spannungen lassen Ruhe bewahren
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Von großer Bedeutung kann sein, dass gewährleistet ist, die Wechselrichter mit ihren starken Lüftern an eine Wand zu hängen, die keine Resonanzen in den Schlafzimmerbereich drückt. Die unterschiedlich starken Drehzahlen der Lüfter können extrem nerven! Der Montageort ist bestenfalls im trockenen kühlen Kellerbereich zu wählen. Temperaturen unter 10 Grad sind zu vermeiden, das mögen die Batterien nicht.
Gruß Zorro
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