Man darf von Balkonanlagen nicht zuviel erwarten!
Hallo Weiner,
"Denn so bereitet man sich UNTER ANDEREM auf das vor, was kommen wird. Wichtig ist dabei: die Installation muss so angelegt sein, dass sie binnen einer Stunde abgebaut und fachgerecht! verstaut werden kann, sei es um sie zu schützen (vor Detonationen oder Dieben), sei es um mit ihr zu flüchten."
Denke, das hast DU aus Scherz geschrieben, denn eine sinnvolle Solaranlage, die ein Wohnhaus versorgt, kann man nicht "mal eben" demontieren!
Eine Balkonanlage wird tatsächlich über eine separat verlegte Wieland-Steckverbindung angeschlossen und speist sowohl ins Hausnetz, als auch ins öffentliche Stromnetz ein.
Diese Anlagen sind derzeit meldepflichtig und ein 2 Richtungszähler muss vom Netzbetreiber verbaut werden. Bei einem Stromausfall schalten diese Micro-Wechselrichter komplett ab und unterscheiden sich nicht von altmodischen üblichen großen Solaranlagen. Es bleibt also dunkel in der Bude.
Größere Angst, dass beim Anschluss von Balkonanlagen was schief geht, braucht man eigentlich nicht haben, da irgendwann eine 16A FI/ LSS im Endstromkreis einem möglichen Kurzschluss ein Ende bereitet.
Ist die 600W Balkonanlage nicht top Richtung Süden ausgerichtet, ohne Verschattung, bringt sie über´s Jahr gesehen vielleicht 400 kWh an Strom welcher nicht zu zahlen ist.
Das Problem der Balkongeländer-Montage ist, dass der Winkel für die Sonneneinstrahlung nur im Winter relativ gut ist, für den Rest des Jahres wäre eine 30 Grad Aufständerung effektiver um das Maximum an Ertrag zu erziele.
Der Freak auf dem Foto hat vermutlich nichts für seinen Schrott bezahlt und die Modulfolien und Felder aus dem Müll gezogen! Die Anlage amortisiert sich schon am 1. Tag
Wenn du professionell eine Stromversorgung für dein Anwesen haben möchtest, welches auch auf Widrigkeiten und Redundanz ausgelegt ist, musst du leider in anderen "€" Dimensionen denken.
Amortisationszeiten von 10 Jahren sind bei guter Planung machbar.
Das Problem ist nach wie vor, das Solarenergie nicht ausreicht um als Primärquelle für´s Heizen an den Start zu gehen. Egal ob Wärmepumpe oder nicht, in den Monaten Dezember und Januar kommt selbst von einer 25 kWp Anlage (ca. 65 Module a 380wp) nur ca. 400 kWh vom Dach je Monat.
Gruss Zorro
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