Das kann man nicht 1:1 rechnen, der Flächenertrag (=Ausnutzung der Einstrahlung) ist extrem unterschiedlich...

Andudu, Montag, 19.09.2022, 12:48 (vor 13 Tagen) @ Hannes580 Views
bearbeitet von Andudu, Montag, 19.09.2022, 12:58

Und man konnte solar-Energie speichern für den Winter, heute geht das nicht, es gibt die Batterien nicht. In jüngerer Zeit nannte man das Scheune, wo man die abertausende kilowattstunden nahezu verlustfrei monatelang einlagern konnte.

Ich habe mal auf die Schnelle versucht, plakative Zahlen zu finden:

"Der Eigenverbrauch ist hier meist kein Thema. Aufgrund ihrer optimalen Ausrichtung erzielen Freiflächenanlagen bis zu 30 Prozent höhere Erträge als Dachanlagen. Pro Jahr lassen sich 400.000 bis 500.000 Kilowattstunden (kWh) Strom pro Hektar Fläche erzeugen."

https://www.net4energy.com/de-de/energie/photovoltaik-freiflaechenanlage-rendite

Hier die Zahlen für Getreide, welches im Vergleich zu simpler Wiese vermutlich ordentlich performt:
"entspricht 38.460 kWh/ ha"
https://pflanzen.fnr.de/energiepflanzen/pflanzen/getreide

Du kannst mit optimierter PV also etwa das Zehnfache an Energie von derselben Fläche ernten! Und dabei ist PV noch nichtmal besonders effizient. Es lohnt sich also schon, sich damit zu beschäftigen.

Ein weiterer Vorteil von PV: man könnte es ohne sonstigen Aufwand (Wasser, Dünger, Schädlingsbekämpfung etc.) auch in der Wüste installieren, das wäre eigentlich die beste Lösung für die Dunkelflaute. Blöderweise scheint "Desertec" im Sande verlaufen zu sein (schönes Wortspiel :-) ), zumindest nicht in einer Größenordnung betrieben zu werden, die nennenswert helfen würde. Von der Möglichkeit Wüstenstrom zu nutzen, hört man erstaunlicherweise fast gar nichts mehr.


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