China und Lockdown in Shanghai

Andudu, Freitag, 29.04.2022, 17:37 (vor 1387 Tagen) @ Olivia5050 Views

Klonovsky gerüchtet:

"Auch den Corona-Lockdown bewertet Mosher als einen Machtkampf. In Shanghai konzentriere sich die Opposition. Man nenne sie auch die Shanghai-Gruppe oder Shanghai-Clique. Diese Gruppe wolle verhindern, dass sich Xi Jinping zum drittenmal und diesmal auf Lebenszeit zum Präsidenten wählen lasse. Der frühere Ministerpräsident Zhu Rongji habe es offen ausgesprochen und Xi zum Rücktritt aufgefordert. Dessen Antwort an die Adresse der Shanghai-Clique sei die komplette Abriegelung der größten und wirtschaftlich bedeutendsten Stadt des Landes gewesen. Damit habe er aller Welt und vor allem den 1,4 Milliarden Chinesen die Machtlosigkeit der Opposition vor Augen geführt. Er, Xi, könne einfach ihre Stadt zusperren, so lange er wolle; er zeige damit allen, wer in China die Macht hat. Dies sei ein Teil seines Planes, Diktator auf Lebenszeit zu werden.

Bei Nikkei Asia findet sich dazu ein relativ belangloser Artikel, der immerhin die Konfliktlinien bestätigt.

Gerüchten zufolge, heißt es dort, stand Li Qiang, der Parteisekretär von Shanghai, auf der Shortlist für die Nachfolge des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang, der im März seinen Rücktritt angekündigt hatte. „Stattdessen wurde er zur Geisel der Abriegelung von Shanghai.” Inzwischen sieht es so aus, als sei Lis Karriere beendet.

„Beunruhigt von der Krise unternahm Li Qiang den ungewöhnlichen Schritt, einen offenen Brief an alle Parteimitglieder in Shanghai zu schreiben. Der Brief vom 6. April fordert die Überwindung des Covid-Ausbruchs und anderer Schwierigkeiten unter der starken Führung des Zentralkomitees der Partei mit Präsident Xi im Mittelpunkt. Der offensichtliche Kotau vor Peking wurde in Shanghai mit Erstaunen aufgenommen.”

Leserin *** sendet mir „die Reaktion einer schwedischen Bekannten”, die sich mit dem in China tätigen schwedischen Bankier Jacob Wallenberg beschäftigt habe. „Prüfen kann ich es nicht, aber es klingt plausibel.”
Nämlich: „Ein Fingerzeig ist natürlich die Riesenbank HSBC (Hongkong-Shanghai Banking Cartell), die schon seit 150 Jahren zu jeder Schweinerei bereit ist und mehrmals wegen Wäsche von Drogengeld verurteilt wurde. Der verlängerte Arm des Kolonialismus also. Dann haben wir die schwere schwedische Präsenz dort: Wallenberg sitzt im Stadtrat von Shanghai [Wallenberg, sozusagen Schwedens Oligarchenoberhaupt im Stadtrat von Shanghai, wie hat er das gemacht?], und natürlich haben viele große Firmen ihr Hauptquartier dort. Der ganze Apparat der Stadt soll unterwandert sein. Man hatte Angst, dass dort eine False Flag-Operation mit folgender ‚Revolution’ ausbrechen würde. Das ist, was ich höre."

https://www.klonovsky.de/2022/04/25-april-2022/


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