Da kann einem blümerant werden

Manuel H., Freitag, 18.03.2022, 17:34 (vor 1422 Tagen) @ aman136192 Views

Selbst wenn es gelingt, dass der Westen keinen Krieg beginnt, dann bleibt der Wirtschaftskrieg des Westens gegen Russland, der vor allem Europa schädigt.

Bereits jetzt hat die Allparteien Koalition für den Klimaschwindel weitreichende Maßnahmen getroffen, um einen Blackout zu garantieren, von Kostenexplosionen bei Lebensmitteln und Energie mal abgesehen.

Diese gewollte Eskalation bei der eigenen Bevölkerung kann ja durch die Sanktionen nur noch schlimmer bzw. nur noch effektiver werden.

Die politische Leitlinie bleibt: "Frieren für den Frieden" (Orwell: Krieg gleich Frieden).

Selbst wenn Russland lieb ist und weiter Gas liefert, Getreide dürfen wir nicht kaufen, was kein Problem ist, da wir ja autark sind. Nur ohne Düngemittel wird die Autarkie nächstes Jahr angesichts 30% weniger Ernte Geschichte sein und Düngemittel dürfen wir nicht kaufen.

Da die Saatgüter für die Ukraine und Russland aus Deutschland geliefert werden und der Westen beschlossen hat, diese nicht mehr nach Osten hin zu liefern, werden auch die Exportüberschüsse des Ostens nächstes Jahr Geschichte sein.

Selbst zu Zeiten des heißen WK2 war die Versorgung der vom Krieg betroffenen Völker mit Nahrungsmitteln weitestgehend, wenn auch mit Lebensmittelkarten gesichert. Dies wird aber nächstes Jahr durch die vom Westen verfügten Sanktionen sowohl für die Kriegsparteien als auch für die Nicht-Kriegsparteien nicht mehr so sein.

Mit anderen Worten: Selbst wenn gar kein Schuß abgeschossen wird, also Russland den Krieg irgendwie vermeiden kann, wird 2023 ziemlich ungemültich, eigentlich ungemütlicher als 1940.

Sagt mir, dass ich da total falsch liege.


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