Dito - Flucht in die Schweiz!
Auch bei mir kommen immer stärkere Zweifel auf, ob meine Frau und ich unseren Lebensabend in Deutschland verbringen wollen. Die dunklen Wolken am Horizont sind nicht mehr zu übersehen und auch die aktuelle Situation gibt keinen Anlass, optimistisch zu sein. Gerade die Passivität und Obrigkeits- bzw. Medienhörigkeit meiner Mitmenschen raubt mir jedwede Hoffnung auf einen Widerstand aus der Bevölkerung heraus, dazu fehlt es ihr in der Breite an Intelligenz, Mut, Kraft und Zivilcourage: ARD, ZDF, Netflix und Pizzaservice reichen offenbar aus, um die lethargische Masse auf dem Sofa verkümmern zu lassen.
Wir erleben es auch in unserem näheren Bekanntenkreis: Man hält sich an alles, was von der Regierung angeordnet und via TV verkündet wird. Soziale Kontakte, Mannschaftssport und der Wunsch nach Nähe sind praktisch nicht mehr vorhanden, noch nicht einmal mehr über die "Sozialen Netzwerke". Es ist, als ob man diese Menschen nie gekannt hat!
In einer solchen Gesellschaft möchte ich nicht mehr leben. Ob es woanders soviel besser sein würde, weiß ich natürlich nicht, aber schon die Bremer Stadtmusikanten hatten erkannt, dass man überall etwas besseres als den Tod findet.
Und über mögliche Enteignungen, Verbote und Öko-Gängelung durch die neue Regierung muss man auch nachdenken. Wenn man sich das grüne Parteiprogramm so anschaut, beschleichen einen üble Vorahnungen.
Wir wollen jetzt noch bis Ende Juni abwarten, ob der Lockdown weitestgehend zurückgenommen wird, oder nicht (ich glaube nicht, meine Frau hofft noch) und wie sich die Sache mit dem "Impfpass" entwickelt, d.h., ob wird eine Zwei-Klassen-Gesellschaft mit privilegierten Geimpften und drangsalierten Nichtgeimpften bekommen. Sollte dieses der Fall sein (halte ich für äußerst wahrscheinlich), werden wir anfangen, unseren Haushalt aufzulösen und uns eine Bleibe in der Schweiz zu suchen, falls das in naher Zukunft überhaupt noch möglich sein wird.