Covid- Infektions-Versuch

helmut-1, Siebenbürgen, Montag, 05.04.2021, 21:32 (vor 11 Tagen)3790 Views

Es widerstrebt mir zwar, hier wieder einen neuen Faden aufzumachen, aber dieses Thema liegt schon lange zurück. Dazu geht es um etwas Prinzipielles.

Manche werden sich daran erinnern, dass ich mehrmals angekündigt habe, mich in einen Corona-Klub zu begeben, um zu beweisen, dass die Mär mit der Ansteckung Unsinn ist. Viele haben mir davon abgeraten, auch aus Mitgefühl, manche auch aus der richtigen Überlegung heraus, dass das eigentlich nichts beweisen kann. Zumal es eben eine ganze Reihe von Komponenten gibt, die eine Ansteckung verhindern, - man kennt sie einfach nur nicht. Also, es wäre kein echter Beweis. Fakt ist, ich habe es nicht geschafft. Man hat mich ganz einfach mit Hinweis auf die rigorosen Vorschriften nicht gelassen.

Nun hat sich folgendes zugetragen:

Ich musste meine Frau ins Krankenhaus bringen. Jeder, der das in der heutigen Zeit bei uns hört, spreizt sofort die Finger, - weil man davon ausgeht, dass jeder Patient, der im Krankenhaus heutzutage landet, mit Corona angesteckt und mit den Füßen voran herausgetragen wird. Was ich mir von manchen meiner Freunde sowie der meiner Frau anhören musste, - unglaublich. Nun aber ist es so, dass sie unbedingt eine Bluttransfusion benötigte, und die gibt es in RO nur in den staatlichen Einrichtungen, nicht in privaten.

Also, musste ich den Gang nach Canossa beschreiten. In verschiedenen Foren habe ich darüber berichtet:

Wie manche wissen, lebe ich in Siebenbürgen (Rumänien). Wg. einer bestimmten Krankheit resp. deren extremen Folgen musste ich meine Frau zwecks Bluttransfusion in das Kreiskrankenhaus bringen. Man darf den Patienten nur vorm Eingang zur Notaufnahme "abgeben", mehr aber nicht. Dann muss man draußen vor der Pforte warten. Weiß nicht, ob das in D auch so ist, aber hier ist es so. Niemand, auch nicht die engsten Angehörigen, dürfen seit März 2006 das Krankenhaus betreten.

Als mir das stundenlange Warten draußen zu blöd wurde habe ich in der Notaufnahme angerufen und wollte meine Frau wieder heraus haben, - weil sich offensichtlich sowieso nichts tut. Es kam zu einer Streiterei mit dem Personal, schließlich hatte meine Frau auch nach dem stundenlangen Warten auf der Liege in der Notaufnahme Hunger, und ich wusste immer noch nicht, ob sie nun stationär aufgenommen wird oder nicht.

Man hat dann nachgegeben und mir erlaubt, mit der Essenstasche, die ich ja im Auto hatte, zu meiner Frau in die Notaufnahme zu gehen. Mit der Auflage, so schnell wie möglich wieder herauszukommen. Wenn ich aber einmal drin war, dann war ich drinnen, ist ja klar. Da bin ich auch eine Zeitlang neben meiner Frau geblieben und hab mir den Zirkus angesehen.

Es ist wirklich wie im Irrenhaus. Alle 10 min kommt ein Ambulanzwagen angefahren, die Patienten werden andauernd in die Notaufnahme gebracht, dort sind ca. 15 Liegen, getrennt durch Paravane, und mehrere Ärzte eilen da von einem zum anderen, um die Erstversorgung/Voruntersuchung, etc. durchzuführen.

Warum schreibe ich das so ausführlich: Klar waren da mindestens die Hälfte der Patienten mit Covid dabei. Direkt neben meiner Frau war einer gelegen,- der hat kaum Luft gekriegt, - ich hab dem Mann die Hand gegeben und ihm Mut zugesprochen. Jetzt ist dieser Raum der Notaufnahme mit einer 2,5 m Deckenhöhe, schlauchartig mit ca. 4 m Breite und der geht gewissermaßen ums Eck. Insgesamt vielleicht eine Länge von 20 m. Jeder, der in Physik/Chemie nicht geschlafen hat, weiß, dass die Aerosole durch Diffusion im Raum verteilt werden. Man kennt das unter dem Begriff: Brownsche Molekularbewegung. Abgesehen davon, dass ich mich mit dem Covid-Patienten direkt unterhalten habe, müsste der Raum Covid-geschwängert sein. Luftabzug gibts dort nicht, ich hab jedenfalls nichts bemerkt.

Jetzt komme ich zum Punkt: Weder meine Frau, noch ich werden mit diesem tödlichen Virus angesteckt. Warum? Weil wir einfach wissen, was wir zu tun haben, um uns zu schützen. Diesen Schwachsinn mit der Angst kann man kleinen Kindern erzählen, oder Erwachsenen, die an die göttliche Erkenntnis von Spahn, Lauterbach usw. glauben.

Bei dieser Gelegenheit habe ich auch die Möglichkeit gehabt, mich mit dem medizinischen Personal zu unterhalten. Ganzkörperschutz? Mitnichten. Schon die obligate Maske geht denen auf den Keks. Ein paar haben auch zugegeben, dass sie von dieser Panikdemie nichts halten, die Pförtner sowieso. Aber das war nur so im direkten Gespräch. Sie haben mir gesagt, würden sie so etwas laut sagen, dass es andere hören, dann werden sie fristlos gekündigt.

Ich war sprachlos, fassungslos, beeindruckt, - ich weiß nicht. Aber ich hab denen gesagt, dass sie im Dezember 1989 das falsche Schwein geschlachtet haben, als man Ceausescu erschossen hat. Ich habe zufällig damals mitgekriegt, wie man einen Verunfallten versorgt hat. Da hat alles wie am Schnürchen geklappt, - nicht mit den modernen Apparaturen, - aber mit Logik und Fachkenntnis, vor allem Logistik.

Das wars, was ich damit ausdrücken wollte. Klar jetzt? Ich hab immer versucht, in so eine Corona-Umgebung zu kommen, um zu beweisen, dass das mit der automatischen Ansteckung Humbug ist. Man hat mich mit Hinweis auf die Vorschriften nicht gelassen. Nun habe ich es durch diesen Zufall doch erreicht. Soll ich jetzt diese Generallüge der Obrigkeit veröffentlichen und belegen? Dann kann passieren, dass diejenigen, die mir erlaubt haben, meiner Frau Essen zu bringen, ihren Job verlieren.

Frage:
In welcher Diktatur leben wir eigentlich? Und wie sollen wir die Mitmenschen bezeichnen, die das für gut und richtig befinden?


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