Die westliche Oligarchie gegen den Rest der Welt
Im Hintergrund finden zur Zeit sehr große Machtkämpfe statt, die wir kaum diagnostizieren und einschätzen können. Wir sehen immer nur Zipfelchen ...... wenn wir genau hinschauen...... und wenn auffällige Fehler gemacht wurden.....
Ich empfehle den weiter unter bereits verlinkten Text von Alexander Dugin zur begleitenden Lektüre, als Spiegelerzählung zur westlichen Great Reset Narrative. Dugin ist in Russland durchaus einflussreich, und seine Gedankenschwülste dürften schon ein grundlegender Teil der Erzählung sein, mit welcher die nichtwestlichen, speziell die russischen, Eliten versuchen, die Hoheit über die Köpfe in ihrer Menschenfarm aufrecht zu erhalten und so den Angriff der westlichen Eliten und ihrer globalen Reset-Gläubigen abzuwehren, ja vielleicht sogar in den Gegenangriff zu kommen und die westlichen Eliten auf ihren eigenen Territorien zu schlagen. All das zu einem historischen Moment, in dem im Westen tiefe Eingriffe in das "natürliche" "liberale Markt- und Geld-" Wirtschaftssystem vorgenommen werden müssen, welche die Debitismus-unmächtige Bevölkerung ohne begleitende Narrative höherer Gefahren nicht ohne tiefgehende kognitive Dissonanzen erleben können wird.
https://katehon.com/en/article/manifesto-great-awakening-against-great-reset
Kurz gesagt:
Gut ist wahlweise:
Die Weissen sind schuld
Männer sind schuld
Die Russen / Chinesen sind schuld
Die Muslims / Einwanderer sind schuld
Die Rassisten sind schuld
Die linken Aktivisten sind schuld
Die Antifa / BLM ist schuld
Der Feminismus ist schuld
Alles, was in die falsche Richtung weist, und die Bevölkerung spaltet, ist zu kultivieren.
Alles, was in die richtige Richtung weist, oder gar die handelnden Eliten ins Visier nimmt, ist zu unterschlagen, davon ist abzulenken.
Auch bei der royalen Diversion ist all das wieder schön zu betrachten. Was ist zu beobachten? Anders als kolportiert, ist die Zustimmung in UK zu Queen und ihrem Nachfolger bei 80%, und wird durch den eigentlich nichtssagenden "Angriff" noch stärker. In den USA umgekehrt schaffen es ein paar elitäre Figuren, sich erfolgreich als Vorkämpfer für Menschlichkeit und gegen Rassismus zu etablieren - der böse, dunkle Gegner hockt irgendwo auf Schloss Windsor im fernen England. Klassischer Win/Win. Richten sie ihren Blick bitte dort hin, und nicht etwa auf Black Rock, Mark Zuckerberg, Bill Gates oder allgemein auf diejenigen, die das grosse Geld schaffen und drehen, und die Stallordnungen und Überzeugungen in der Menschenfarm produzieren.
Was ist dabei zb die Kritik an der Monarchie? Jemand hat sich nach Archies Hautfarbe erkundigt. Eine eingeheiratete Duchess hat ihren Willen nicht immer bekommen und war traurig. Die Könige und der Hochadel sind auch Gefangene des Systems.
Ein Scheinangriff, wie er im Buche steht. Kritisiert und aufgeblasen werden die harmlosesten Dinge. Dass aber Monarchie auch beinhaltet, dass es ein House of Lords gibt, mit echtem politischen Einfluss, deren Mitglieder allesamt von der Queen ernannt sind - unwichtig. Das sind doch alles nur unglückliche Schaufiguren, die haben doch nichts zu sagen, da geht es ihnen wie John Smith. Dass der nachrangige Landadel ebenso wie die Windsors weiterhin riesige Flächen Land besitzen, während die Bürger in den Grosstädten mit den Einwanderern um immer kleinere Wohnkäfige konkurrieren müssen - geschenkt. Was aber wirklich zu weit geht, ist, dass eine eingeheiratete Amerikanerin den Hof in einem Interview mit einer US TV-Klatschtante andeutungsweise als nicht 100% rassistisch-frei darstellt. Irgendwo muss man auch mal eine Linie ziehen!
All das funktioniert wie geschmiert. Es funktioniert so gut und ungefährdet, dass jeder, der die Möglichkeit hat, in den Kreis der Farmer aufgenommen zu werden, mit der Kneifzange geboren sein müsste, um das Spiel nicht aufzunehmen und eine Generation weiter zu tragen.
Gruss,
mp