Mehrere Probleme: Wohnen in Hochhäusern, Wohnblocks ohne Eigenverantwortung und "Spezialistentum", d.h. nix mehr selber machen, weil ja der "Spezialist".....
Ich denke, dass bereits Jugendliche, die in Einfamilienhäusern aufgewachsen sind, anders mit den Dingen umgehen. Genauso sehe ich das bei Jugendlichen, die in einem Elternhaus aufgewachsen sind, wo die Eltern "selbständig" sind, also nicht jeden Monat einen "sicheren Scheck" erwarten können.
Allerdings habe ich feststellen können, dass gerade im Bereich der mittleren Einkommen etliche Frauen "stolz" darauf sind, nicht alles selber zu machen, sondern "delegieren" zu können. Ziemlich abstrus, weil die meisten keinen so stressigen Alltag haben, dass sie delegieren müssen. Die britische Königin jedenfalls konnte ihren Jeeb noch selbst reparieren, wenn sie irgendwo "stecken blieb". 
Das Ganze ist im größeren Bereich ein gesellschafliches Problem und im Bereich der Familie ein Problem der Eltern. Wenn die ihre Kinder nicht mit der Nase darauf stoßen, dass das wichtig ist, dann bleiben die Jugendlichen halt beim "Wischen über das Handy".
Was die "Wohnblocks" betrifft, so finde ich es völlig verkommen, dass die Eltern und die Hausgemeinschaften nicht die "Hausmeister" dazu verdonnern, die Jugendlichen in diese Dinge "einzuweisen" und sie auch für gewisse Arbeiten einzusetzen. Das Problem ist, dass oft gerade sehr einfache Leute einen ziemlichen "Dünkel" entwickeln und bestimmte Arbeiten für "unter ihrer Würde" halten.
Wir haben es hier mit einem Massenphänomen der "gelernten Hilflosigkeit" von Seligmann zu tun. Leider.
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