Ersetze "Gesellschaft" durch "debitistisches System"

Ashitaka, Sonntag, 27.12.2020, 13:57 (vor 1850 Tagen) @ Prophet3643 Views
bearbeitet von Ashitaka, Sonntag, 27.12.2020, 14:38

Ich werde das Gefühl nicht los, dass du mit -10 Dioptrin nach anstregenden Weihnachtstagen aus dem Fenster blickend glaubst, es gäbe eine den debistischen Abbruch aufschiebende Alternative, die eine Loslösung von dem verspricht, was du mit deinem Text zurücklehnend (Problem beseitigen, alles gut!) bemängelst.

Die "Gesellschaft" hat keinen Willen, kann nichts erklären, nichts hassen. Gesellschaftlichers Bewusstsein ist Simulation. Alles was du hier als bewusste Entwicklungen der Gesellschaft simulierst, sind in Wahrheit unverzichtbare Symptome des dich somit nicht an die körperlichen Grenzen treibenden, debitistischen Machtsystems (Aufschuldungszwang).

Oder anders ausgedrückt: Gäbe es die die Alten mit ihren über die Jahrzehnte hochgebuchten Ansprüchen zwecksw Lebzeitstrechting nicht, würde das System seinen durch diese Machtzessionen wichtigsten Aufschuldungsgrund und damit zugleich bei den jüngeren generationen jeglichen Anreiz für Anlagen in das das Schuldsystem wesentlich tragende Vorsorgesystem verlieren.

Dahingehend hat dein Text Bildzeitungsniveau!

Sie hängen alle an ihren armseligen, nutzlosen, sinnlosen Leben mit Kaffee und Kuchen und Partys und Fressereien und Sofaplüschtieren und Volksmusik und der Flimmerkiste.

Nein, hängen sie nicht alle. Das sehe ich, wenn ich mir die Hilfe der Großeltern meiner Frau bei der Erziehung und Herzerwärmung unserer Kinder (Stärkung ihrer Beziehungsfähigkeit / Psyche) ansehe, entschieden anders.

Aber was erzähle ich das jemandem, der sich dazu erhaben fühlt, unwertes Leben im Älterwerden ausfindig zu machen und ihm rassenkriegartig den Tod zu wünschen.

Heil Prophet!

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Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
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