Genauso ist es. Es geht immer nur darum, (mT)

DT, Samstag, 15.08.2020, 17:15 (vor 1995 Tagen) @ Linder3886 Views
bearbeitet von DT, Samstag, 15.08.2020, 17:31

zum einen Assets zu beschaffen, die beständig Rendite abwerfen, und zum anderen, diese Rendite in Bildung und Ausbildung zu investieren, um damit dann entsprechende berufliche und private Vorteile, Annehmlichkeiten und Netzwerke zu schaffen.

Habe ich reiche Eltern, die mir ein Studium in München an der LMU oder TU finanzieren können (Studiengebühren dieselben wie in verrotteten Sozen-Unis wie Bochum oder Essen, aber Wohnkosten 3x höher), und lehrt dort dank der über Jahrzehnte hervorragende Unterstützung des Freistaates Bayern auch tatsächlich die Bildungs- und Wissenschaftselite Deutschlands und können meine Kinder dann dort studieren, dann finden sie dank der internationalen Netzwerke in München auch den Weg an internationale Spitzenunis wie Harvard, Stanford, MIT oder Berkeley, oder wenn es sein muß auch an die Peking University oder an die Tshinghua University.

Dort können sie sich natürlich mit den zukünftigen Eliten der derzeitigen Weltmacht Nummer 1 vernetzen (oder mit denjenigen der kommenden Weltmacht Nummer 1).

So sorge ich dafür, daß meine Familie auch in Zukunft ihren wirtschaftlichen Status global wird halten können. Selbst wenn die Dx oder ihre Nachfolger (seien es Esken, die nächste Fx Baerbock oder der Habeck) eine neue DDR 2.0 mit Vermögensbeschlagnahme vornehmen, dann haben meine Kinder trotzdem die Möglichkeit, solange sie noch rauskommen, irgendwo auf der Welt neu anzufangen, und das nicht bei Null, sondern schon mit einem Polster, sei es mit Grips, mit Know-How, mit Netzwerk und natürlich mit entsprechenden mobilen Assets. Da kann man viel lernen von den Familien, die das nach 1933 in Deutschland so machen mußten. Auch wenn man einmal die Biographie von Thomas Mann liest, sieht man, daß er in Kilchberg bzw. in Pacific Palisades relativ weich gefallen ist.

Habe ich diese Voraussetzungen nicht, ist es unendlich viel schwerer, nur mit der Hände Arbeit (als fleißger Handwerker oder Selbstständiger) oder mit der Arbeit des Kopfes (zB in der IT Branche) auf dasselbe Niveau zu gelangen.

Wenn man natürlich sein Hartz IV nur verkonsumiert oder die Kohle einsetzt, um sie sinnlos zu verprassen, ohne renditestarke Assets zu erwerben und/oder Know-how/Bildung damit zu produzieren, braucht man sich nicht zu wundern, daß man dort landet, wo halb Berlin schon jetzt angekommen ist.

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Wir sind uns sehr bewußt, daß wir unser derzeitiges Leben nur so leben können, weil Generationen vor uns verantwortungsvoll, fleißig und mit maßvollem Risiko entsprechend gelebt und gewirtschaftet haben. Und in diesem Bewußtsein geben wir das auch unseren Kindern so weiter.

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Wieviel anders ist das Leben, wenn man sich nicht in dieser Generationenkette sieht und auch keine Kinder hat, für die man das geronnene Blut der Vorgenerationen bewahrt und an sie weitergibt. Dann kommt sowas dabei raus:

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