Fallbeispiel Handwerker

Talleyrand ⌂, Montag, 16.03.2020, 17:45 (vor 2155 Tagen) @ Tempranillo1091 Views

Besonders marktwirtschaftlich ist das nicht gewesen, was ich gemacht habe. Ein echter Gefolgsmann Mises', Hayeks und Friedmans, von denen es hier nicht wenige gibt, hätte sich erstens den Beleg für den vom Schreiner besorgten Gegenstand zeigen lassen, gefragt welchen Stundensatz er nimmt, anschließend den Taschenrechner herausgeholt, ganz genau nachgerechnet und vielleicht überlegt, was er unter Hinweis auf das Finanzamt abziehen kann.


Du bist schon ein fröhlicher Geselle. Erst baust Du Dir einen Popanz auf, ganz nach Deinem Geschmack, dann servierst Du ihn ab.

Das ist, wie wenn man gegen sich selbst Schach spielt, aber dabei noch schummelt, um zu gewinnen.

Psychologen würden von Projektion reden.

Aber bleiben wir bei der Sache. Ein Gefolgsmann von Hayek würde es natürlich genauso wie Du machen, ersten schätzt er die prompte, handwerkliche Arbeit, zweitens das Bargeld als Anonymität und damit Freiheit sichernde Zahlungsweise, drittens schätzt er das persönliche Vertrauen, das Handelsbeziehungen erst so wertvoll macht, und viertens würde es ihm Freude bereiten, die Steuer, die der Staat verlangt, nicht an diesen zu zahlen, und dieses Geld lieber dem Handwerker zukommen zu lassen.

Gruß
T

PS: Wie wäre es denn, einmal Mises, Hayek oder Roland Baader zu lesen?
In manchem würdest Du Dich sogar wiederfinden.
Z.B. Hans-Hermann Hoppe: "Der Wettbewerb der Gauner. Über das Unwesen der Demokratie..."
Oder Roland Baader: "Totgedacht. Warum Intellektuelle unsere Welt zerstören."

--
https://talleyrandssudelbuch.art.blog


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung