Leben wir in einem Land, in dem die Vertöße gegen die guten Sitten, Anstand, und Moral tatsächlich rein juristisch folgenlos bleiben?

Brutus ⌂, Dienstag, 26.03.2024, 23:53 (vor 18 Tagen) @ BerndBorchert916 Views

Danke.

Dann stellt sich für mich folgende Frage:

1.) Welchen Sinn ergibt der hippokratische Eid, wenn der Verstoß dagegen folgenlos ist?

Summa Summarum?
Ich beantworte die Frage selbst:

Er dient der Beschwichtigung!

Ja wir haben vielleicht darüber hinaus noch den einen oder anderen Papagraphen, der die Teile der Ärzteschaft in ihrem gewissenlosen Treiben sogar rechtlich einbremsen soll(t)en.

2.) Was bedeutet in diesem Zusammenhang aber jetzt folgende Volksweisheit:

„Eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus?“


…………. …. …. (selber ausfüllen)

3.) wir leben also in einem nachweislich ohne medizinischen QualitätsSicherheitsnetz agierenden Raum. Wäre es dann nicht besser und ratsamer, bestenfalls niemals zum Arzt zu gehen?

Zusammenfassung

a) Der Verstoß gegen den hippokratischen Eid bleibt im besten Deutschland aller Zeiten für den Verstoßenden weitgehend folgenlos.

b) welche Gründe führen nun dazu, dass gegen den hippokratischen Eid verstoßen wird?

Etwa Gründe, der vielleicht mangelhaften Ausbildung, fehlenden Routine fehlerhafter Diagnose oder vorsätzlicher Schlamperei?

Nein, nein und nein!

Jeder Arzt hat eine hochqualitative Ausbildung arbeitet gewissenhaft und versteht, diagnostisch sehr wohl sein Handwerk und ist höchstproffesionell unterwegs.

Der einzige Grund und entscheidende Grund ist nicht in der Medizin sondern bei der Bank zu finden.

Die Schuldenlast des Mediziners.

Wie alle Anderen auch (z.B. Landwirte),sind auch Mediziner ab Berufsstart hochverschuldet.

Gerätschaften kosten Geld, Personal, Miete etc.pp.
Bei der Arbeit im Klinikum finden die Besprechungen mit der Geschäftsleitung oder hierarchisch nach unten aus vordergründig wirtwchaftlichen Gründen statt.

Kann sich die Klinik noch halten und gegenüber der Konkurrenz durchsetzen und wenn ja wie und und und – zumal, wie sogar 2020 nachzulesen war auch in dem angeblichen Jahr mit nie dagewesener Bettenüberbelegungen und Intensivpatientenmigration bekanntlich 21 Krankenhäuser wegen fehlender Wirtschaftlichkeit geschlossen haben.

Die Praxen und Krankenhäuser, die sich anheimelnd verklärend als Gesundheitsdienstleister verstehen sind reine Wirtschaftsunternehmen und die Patienten sind „Mittel zum Zweck“.

Es ist zu unterstellen, dass nichts aber rein gar nichts echter Gesundheit dient sondern einzig dem Zweck der Wirtschaftlichkeit des jeweiligen Unternehmens dient.

Bis zuletzt war ich noch der Annahme, dass wenigstens die Zahnuntersuchungen einen Sinn und Zweck hinsichtlich Gesundheit verfolgen – aber wenn alles Andere offenkundig falsch ist, was bleibt dem Zahnarzt dann noch?

Schon vor Jahren wurde bekannt, dass beispielsweise Mammographie mehr Schaden als Nutzen hat und in Deutschland diese früher überall herumstehenden reisenden Röntgenwagen der Vergangenheit angehören.

Um so erstaunlicher ist es, wenn man in einem anderen Bundesland auf einmal dies alten totgelaubten Gerätschaften wieder herumstehen sieht.

Ticken die Uhren in Deutschland unterschiedlich oder kann nicht jeder die dazu ausgewiesenen Statistiken richtig interpretieren?

Von den Darmspiegelungsgerätschaften oder -Tätigkeiten hört man mittlerweile Ähnliches.

Von Röntgen, alter Hut, auch seit Jahrzehnten bekannt im Röntgenweltmeisterland Deutschland.

Und Bluthochdruck, ein Ding, was medizinisch vollends fehlinterpretiert zu sein scheint, demgemäß alle daraus resultierenden Medikationen und Maßnahmen entweder fragwüdig oder sogar kontraproduktiv.

Ich hab sechs engere Kollegen.

Jeder arbeitet mit Handy.

Zwei besonders Weißgottbesessene rennen also zu diversen Vorsorgeuntersuchungen, vielleicht auch, weil es die höchstinformierte Frau zu Hause bestimmend suffliert.

Nun, diesen Beiden ausgerechnet, wurdem im Abstand von zwei Jahren ein entstehender Krebs im Gesichtsbereich attestiert, was angeblich vom handytelefonieren kam und spontan behandelt werden musste. (zum Glück waren sie rechtzeitig da, jetzt können wir noch was machen...)

Beim Einen mit Skalpell beim Anderen mit Chemotherapie.

Die Anderen, die nicht zur Vorsorge waren, hatten nichts.

Dann die Prostatathematik in der Sportgruppe

Jene, die Sich unters Messer gelegt haben haben jetzt besondere Fahrradsättel und einer kann das Wasser nicht mehr halten.

Ein Dritter mit denselben Beschwerden, geht zu keinem Arzt mehr, (der vorherige riet zur OP, braucht keine Medikamente, und kommt irgendwie klar, manchmal klappt das Wasserlassen dann irgendwie auch ohne die ganzen medizinischen Lösungsvorschläge und die die drauf eingingen sind insgesamt nicht unbedingt besser dran, sie haben, von außen betrachtet, nur ein Problem gegen ein Anderes getauscht.

Es rührt sich also der Verdacht, dass es ein medizinisches System oder ein Arzt, wie man ihn traditionell versteht längst nicht mehr gibt.

Es gibt Menschen in weißen Kitteln, die als verlängerter Arm der Industrie (Pharma/medizinische Hilfsmittel) ihr Werk tun, die man irrtümlicherweise als Arzt versteht, die aber im Zwang eines Selbstständigen oder unter Druck stehenden Angestellten rein wirtschaftliche Tätigkeiten verüben.

An überlieferte medizinische Kriterien müssen sie sich nicht nur halten, Verstöße haben keine Konsequenzen, sie stehen ganz im Gegenteil, konträr zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens.

Es ergibt sich also die Frage, wenn wir beim Weißkittel sitzen, ist dieser ein Idealist, der sich berufen fühlt seiner humanistischen Berufung nachzugehen oder haben wir einen nüchternen Kalkulator der in Zahlen und Euro denkt, respektive durch den allmächtigen existenziellen Schuldendruck der Banken denken und handeln muss!

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https://brutus1111.diary.ru
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