Doch. Ich habe das erstbeste Video für Euch hier verlinkt zu Eurer Information. Weil ihr Videos so mögen tut ;-) Und persönliche Erfahrungen dazu.
Also nochmal mit anderen Worten.
Können die Fundamente nach 20 Jahren für das nächste Windrad auf eben diesem Fundament weiterhin genutzt werden?
Vielleicht ist das Fundament ja nach 20 Jahren auch schon in sich instabil und kann kein Windrad der nächsten Generation mehr tragen.
Das würde ja letztendlich bedeuten, dass immer mehr Fläche versiegelt wird und allein der Bau der Fundamente gigantische Mengen an Energie und Zement benötigt. Und wenn man den Ressourceneinsatz für den Rückbau der alten Fundamente mit einberechnet, dann ist das ganze Windenergiegedöns eine Riesen Sauerei an unserer Umwelt.
Gruß Plancius
Gruß Plancius,
bei meinem Haus war ein sog. Grundbruch auf rd. 30 m Länge passiert: Auf Fensterbrett rollte ein Bleistift weg, Risse in der Wand, wo die Hand durchging. Da habe ich mich dann mit so was nicht-elektrischem wie Gründung beschäftigen müssen. Ursache wahrscheinlich eine Lehm-Linse im Sand darunter, ausgetrocknet? Egal.
Ich habe also Bohrpfahlgründungen gemacht, aller halbe Meter, und dann das vorhandene Fundament aus Stein-Sammelsurium und Magerbeton (nur 0,6 m tief, die waren arm) angenäht sozusagen an die Pfähle.
Also eine Bohrmaschine mit Getriebemotor und Steuerung Drehstrom gebaut Dmr. 20 cm. Damit, zwei Mann für Gegendrehmoment, und Dreibein-Flaschenzug usw, bis auf Grundwasser runter (rd. 2,2 m damals) aller halbe Meter ein Loch und jeweils standfesten Boden durch Ton hindurch erreicht.
Bewehrungsbündel geschweißt (Moniereisen-Korb vertikal), in das Loch hinein mit Abstand zum Boden, und die Stahl-Stangen mit dem Vorsatzbetonfundament abschnittsweise gegossen verbunden, das auch bewehrt (horizintal), gestampfter Beton sehr trocken (hohe Zementzahl).
Unten war ja Kies erreicht, oben durch Schwarzerde und Ton, was somit tragfähig ist (sprichwörtlich negatives "auf Sand gebaut" ist bei Fundamenten hier eigentlich sehr gut! besser als auf Schlick beispielsweise!!!). Erreichst ohne Zuschlagstoffe maximal Stampfbeton B25 bei 12,5 kg Zement und 6 Liter Wasser je nach Kiesfeuchte, hält seit Jahrzehnten, Frostfest.
Ich bin bei der Reaktion auf Olivias Frage nicht von irgendwelchen Orchideen-Konzepten ausgegeangen, sondern von der Praxis.
Theoretisch ginge das so, wie ich das privat mit meinem Fundament gemacht habe, mit den Windmühlen ja auch. Aber siehe Video! Oder sucht selber, kann sein, die spinnen in dem Film.
Basteln - bei neuem Mast - ist sicher möglich, aber es wird abgerissen, nicht gebastelt wie ich das kann: Meine Arbeitsstunde (und Familie) war kostenlos und steuerfrei, jedenfalls fast ...
Video zum Schlau-Machen auf die langsame und beliebte Art als Film statt Text hier: https://www.youtube.com/watch?v=v6nPLLLUFmQ
Gute Nacht
H.