Mal ein wenig basale Laienmathematik
222 Meter Rotordurchmesser, also etwa 300 Meter hoch.
Leistung bis zu (!) 15 MWh.
Basale Mathematik
Ein AKW hatte eine Leistung von 1.500 MWh. Seien wir großzügig und nehmen an, das Windrad bring im Durchschnitt 10 MWh von den 15. Bedeutet: Um ein AKW zu ersetzen braucht es 150 dieser Windräder.
Flächenbedarf: Ich nehme an, dass 400 Meter vor und hinter dem Windrad nichts stehen darf, links und rechts Sicherheitsabstand. Dann ergibt sich ein Flächenbedarf pro Windrad von 400 Meter Breite x 800 Meter Länge = 320.000qm oder 32 Hektar oder 0,32 Km2.
32 Hektar mal 150 = 4.800 Ha oder 48 Km2.
Also dann würden z.B. in Günzburg im schönen Donautal 150 dieser Dinger stehen, wo jetzt ein AKW läuft. Und in Neckarsulm usw.
Obwohl: Im Landesinnern ist der Wind ja schlecht. Also da braucht es dann vielleicht 200 oder 300 oder sogar 400 von den Dingern - um 1 (!) AKW zu ersetzen (irgendwo stand mal, die Windkraftanlagen bringen real nur 10, 20% ihrer Nennleistung. Im Worst Case braucht es dann mit 1,5 MWh pro Windrad / 1500 MWh = 1.000 dieser Anlagen um 1 (!) AKW zu ersetzen = ca. 500 Km2).
48 Km2 entspricht etwa der Fläche der Kernstadt Köln.
Wollte man die Leistung der sechs zuletzt abgeschalteten AKW ersetzen, bräuchte man also rund 50 mal 6 = 300 Km2
Jetzt rechnen wir noch ein, dass die Windanlagen gewartet werden müssen, Ausfallzeiten haben usw. Sagen wir 20%. Dann sind wir bei 360 Km2
Jetzt bin ich nicht ganz sicher, aber ich meinte, wir haben in Deutschland früher so ca. 20 AKW gehabt, die ca. 25, 30% des Strombedarfs geliefert haben.
50 mal 20 = 1.000 Km2.
Im Worst Case mit 10% effektiver Leistung = 10.000 Km2.
Und wenn wir bei 10% effektiver Leistung 100% des Strombedarf decken wollten, dann so 40.000 Km2. Das entspricht etwa der Fläche Bayerns. Von oben bis unten, von links bis rechts durchgepflastert mit den Dingern. Kein München, kein Nürnberg, kein gar nix, nur Windräder mit 300 Meter Höhe.
Und bei Flaute sinkt die Stromerzeugung auf Null.
Avanti dilettanti.