Kleine Korrektur
Die Spannungen einer Solarzelle sind bei Schwachlicht nicht so viel anders als bei Sonne, das ist auch gut so, weil man deshalb Panele unterschiedlicher Ausrichtung an 1 Wechselrichtereingang parallel anstecken kann ohne dass sie sich gegenseitig stören. Die Spannung hängt meistens hauptsächlich von der Hitze ab. Deswegen sind Erträge besonders hoch wenn auf einen kühlen Regen die Sonne rauskommt. Ganz neue Fertigungstechnologien haben das Problem aber etwas abgemildert. Seit diesem Jahr sind auch diese N-Typ Zellen bezahlbar. Die haben einen Temperaturkoeffizienten von nur noch 0.24 %/K für VOC. Also bei 20 °C Unterschied 4,8% Spannungsunterschied. Im Weiteren wird die Spannung noch durch den Wechselrichter beeinflusst, um optimale Betriebspunkte zu finden.
Was sich hauptsächlich ändert ist die Stromstärke. Und zwar gewaltig. Sobald die Sonne auch nur annähernd durchblinzelt - also ein Wetter bei dem man trotz Wolken Sonnenbrand bekommt - dann produziert die Anlage richtig viel Energie.
Ich persönlich wollte mich aber vom guten Wetter nicht abhängig machen und habe die Solaranlage daher eine Nummer größer gebaut. Bei richtig düsterem Himmel kommen noch 5% der Nominalleistung raus. Also bei modernen Modulen statt 220 Watt pro m² nur noch 11 Watt.