Das ist eine Frage, die wahrscheinlich niemals beantwortet werden wird.

FredMeyer, Mitten in der Karibik, Mittwoch, 04.10.2023, 12:56 (vor 885 Tagen) @ Reffke4277 Views
bearbeitet von FredMeyer, Mittwoch, 04.10.2023, 13:32

Wenn die Frage nur auf die Herstellung bezogen wird, hat man den spannendsten Teil im Leben eines Windrades ausgelassen. Beim Lebenszyklus eines AKWs ist man da schon viel weiter. Auf jeden Fall werden die AKWs nicht in der grünen Landschaft stehen bleiben, dafür hatte nach meinen Informationen Mutti schon in einer ihrer letzten Amtshandlungen gesorgt, die Altlasten für den Rückbau dem Steuerzahler an den Hals zu hängen.

Bei den Betonklötzen, die tief in der Erde versenkt sind, wird man noch nicht wissen, wie das Spiel ausgeht, ich habe zumindest in der Öffentlichkeit noch nichts davon gehört. Analog zu den Bunker-Betonklötzen aus dem WK2 , die in vielen deutschen Städten immer noch das Stadtbild zieren, weiß man zumindest heute schon, dass die eine wesentlich längere Lebendauer haben als die Windräder von etwa 20..25 Jahren.

Ein Windrad selbst ist relativ schnell und geräuschlos abgebaut. Aus den Augen aus dem Sinn. Zwar gibt es eine Rückbauverpflichtung für die Fundamente im Baugesetzbuch, ohne die es keine Genehmigung für den Bau eines Windrades geben würde, doch das scheint ein zahnloser Tiger zu sein, wenn auch mit einer Verpflichtung zur Bürgschaft, da ein wenig Kosmetik betrieben wurde. Die Frage wird sein, wenn die Windräder in die Jahre kommen, nachdem zuvor auf Wunsch der Grünen zig-mal mehr Windräder gebaut wurden, als jetzt schon bestehen. Man darf gespannt sein, was in 2040 geschehen wird, wenn der Rückbau der Fundamente zum Brennpunkt wird.

Selbst wenn man den anfallenden Stahlschrott wieder einschmelzt, was ist mit dem CO2 bei der Herstellung des Zements, der beim Betonieren benötigt wird? Ich würde mal eine schlechte Bilanz vermuten. Ein AKW hält 3 mal solange.

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Fred


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