Normalerweise hätte man gesagt, er weiß es eben nicht besser, weil er den Debitismus nicht verstanden hat; aber jetzt...

Mephistopheles, Datschiburg, Sonntag, 08.05.2022, 12:17 (vor 20 Tagen) @ FOX-NEWS1148 Views
bearbeitet von Mephistopheles, Sonntag, 08.05.2022, 12:30

Jeder, prinzipiell jeder, hat fertig, der nicht in der Lage ist, sich die für seinen Lebensstandard benötigten Rohstoffe und Produkte im eigenen Land zu fördern, herzustellen oder sich wenigstens eine Armee zu halten, die stark genug ist, sich das Fehlende zu holen.


Das hieße den transnationalen komparativen Vorteil aus dem Fenster werfen! [[sauer]]

Von wegen comparative Vorteile, du befindest dich noch auf dem Stand der Wissenschaft des 19.Jh. der klassischen BWL, die jedoch vom Debitismus bereits im 20. Jh. überwunden wurde. Der Debitismus kennt eben das Klumpenrisiko, welches jetzt, genannt, Störung der Lieferketten, Ausfall einzelner Anbieter durch kriegerische Ereignisse, Umweltkatastrophen wie in China, die gesamten comparativen Vorteile zunichte macht. Wenn das einer vor 3 Jahren, also, bevor ich das Ende der Globalisierung ausgerufen habe, behauptet hätte, dann hätte man sagen können, na, ja, er weiß es halt nicht besser. Aber jetzt im Moment noch mit dem comparativen Vorteilen der Globalisierung daher zu kommen, das grenzt an Realitätsverleugnung

Nein, es sind (fast nur) die Europäer, welche an suizidaler Gutmenschelei im Endstadium leiden. Dieser Todestrieb ist vor allem ein White Privilege ... :-P

Leider ging das römische Reich auch in Germanien unter, sogar bei denen, die noch nie etwas von Rom gehört hatten, als Rom fiel. Das trifft für alle Kulturen zu. Nirgends konnte eine Kultur aufrechterhalten werden, wenn das Zentrum aufgehört hatte, zu existieren.

Gruß Mephistopheles

PS: Ich bin bei weitem nicht der einzig, wie ich gerade sehe: https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=601055 Meph

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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