Hypothetischer kunstdüngerfreier Agrar-Inselbetrieb - was geht?
Überschlagen wir mal: 83 Mio Bundesbürger auf ca. 17 Mio Hektar Agrarfläche, ergibt so 4,5 Bürger pro Hektar Feld. Wenn es keine Mißernten gibt, man die Sachen lagern kann und ausreichend energiehaltige Sachen anbaut usw. reicht das gut aus, sehr viel Spielraum ist aber nicht.
Ohne Kunstdünger reicht der Hektarertrag nicht aus. Außerdem muss man Abschläge infolge Trockenheit, Hagel, Überschwemmung, Ungeziefer usw. selbst in Durchschnittsjahren einkalkulieren. Von Mißernten ganz zu schweigen.
Wer mal Großeltern oder Urgroßeltern nach deren bäuerlichen Erträgen vor dem massivem Kunstdüngereinsatz und Traktorbetrieb gefragt hat, der weiß das.
DT hatte vor Jahren mal folgendes noch bezogen auf 80 Mio Bundesbürger zusammengetragen, ich halte es aber aufgrund (ur-)großelterlicher Berichte für zu optimistisch:
https://dasgelbeforum.net/index.php?id=486641
Vielleicht hat jemand informative historische Quellen zur Hand?