Schon klar
Die BRD exportiert tonnenweise Schweinekeulen nach Italien, 12 Monate später kommen die als Parmaschinken zurück.
Obwohl der Saldo an Nahrungsmittel-Bewegung zwischen den beiden Ländern Null ist (naja, Gewichtsverlust durch die Herstellung des Schinkens), macht Italien ein Riesen-Plus durch die Veredelung des Rohstoffs. In der Statistik sieht das dann so aus, als würden wir erheblich Lebensmittel importieren.
Wenn auch Futtermittel als "Nahrungsmittel" gezählt werden, dann haben wir schnell irreführende Zahlen.
Import Futtergetreide 1 Tonne, wir machen daraus 500 kg Hühnerfleisch für den Export,
in Gewicht ein Netto-Import von 50% wegen des Gewichtsverlustes durch Veredelung (Fleisch hat höhere Energiedichte)
in Euro ein Netto-Export von vielleicht mehreren Hundert Prozent, da Fleisch teurer.