Spanien bereitet sich auf Umgang mit Covid nach dem Vorbild der Grippe vor

Miesepeter, Montag, 10.01.2022, 11:46 (vor 10 Tagen) @ nereus1765 Views

Ich hänge es mal hier an, mit Spanien schaltet ein weiteres Land zusehends den Panikmodus aus: Das Zentralorgan El Pais titelt heute:

Spanien erstellt System zur Überwachung von Covid analog der gewöhnlichen Grippe

Daraus:

Die Beziehung zwischen dem Menschen und dem Coronavirus ist im Wandel begriffen. Die Protokolle werden lockerer und die Beschränkungen lockerer, da immer mehr Menschen mit der Krankheit in Berührung kommen und die meisten Menschen durch Impfungen vor schweren Erkrankungen geschützt sind. Der nächste Schritt wird darin bestehen, Covid auf eine grippeähnliche Weise zu behandeln: ohne jeden Fall zu zählen, ohne auf jedes geringe Symptom zu testen, sondern sie wie jede andere Atemwegserkrankung zu behandeln. Die spanischen Gesundheitsbehörden arbeiten seit Monaten an dieser Umstellung und sind dabei, einen Plan fertig zu stellen, der eine schrittweise Umstellung von der flächendeckenden Covid-Überwachung auf die so genannte "Sentinel"-Überwachung vorsieht.....

Nach Ansicht von Iván Sanz, Leiter des Nationalen Influenza-Zentrums in Valladolid, wird die Gripalisation von Covid wahrscheinlich irgendwann in diesem Jahr eintreffen: "Es ist noch nicht so weit, wir befinden uns mitten in einer Welle, und es wäre nicht zu rechtfertigen. Mit der Zeit muss sich die Covid-Behandlung jedoch normalisieren und wie andere Atemwegserkrankungen überwacht werden, mit Sentinel-Ärzten in der Primärversorgung, die die Diagnose anhand des klinischen Syndroms stellen, mit der Durchführung von PCR bei hospitalisierten Patienten und mit der weiteren Untersuchung des Virus, um zu prüfen, wie es mutiert".

Dieser Experte erinnert uns daran, dass mit der Grippe nicht zu spaßen ist. Und Covid wie diese Krankheit zu behandeln, bedeutet immer noch, sie ernst zu nehmen. Nach Berechnungen des Instituto de Salud Carlos III verursachte die Influenza in der Saison 2017-2018 direkt oder indirekt etwa 15.000 Todesfälle. Das sind durchschnittlich 41 pro Tag aufgrund einer Krankheit, die in den letzten 100 Jahren das Leben der Bürger nicht beeinträchtigt hat.

Wie die Expertin für Gesundheitssysteme Helena Legido-Quigley kürzlich in einem Interview in EL PAÍS sagte, ist es an der Zeit, dass wir als Gesellschaft eine Debatte darüber führen, wie viele Todesfälle pro Tag durch Covid wir zu akzeptieren bereit sind, um zur Routine zurückzukehren und das Blatt zu wenden. Oder es nicht zu tun.

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Von Aufrufen zur Impfpflicht ist in der spanischen Presse nichts zu sehen (die Impfquote liegt allerdings auch ohne diese hoch).

Die wollen sich doch nicht schon wieder 30 Jahre lang vom demokratischen Mitteleuropa distanzieren? Dieses Land scheint aus der Franco-Zeit nicht viel gelernt zu haben![[ironie]]

Gruss,
mp


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