Nein, in keinster Weise dramatisch

Manuel H., Mittwoch, 08.12.2021, 15:36 (vor 1507 Tagen) @ BerndBorchert1454 Views

Nimm als Beispiel das Lebensmittel Bier.
Epigenetisch haben wir eine Abneigung gegen Bitteres und eine Zuneigung zu Süßem. Bitteres signalisiert Giftstoffe.
Deswegen wird Bier von den meisten bei den ersten Schlücken abgelehnt.
Spätestens nach dem dritten Schwipps hat der Körper gelernt, dass Bitteres durchaus angenehme Vorteile hat.
Irgendwann schmeckt Bier, irgendwann mögen es die meisten nicht mehr missen, irgendwann wird es Volksnahrung.
Wer es dennoch ablehnte, durfte weiterhin Kinder kriegen. Alles problemlos. Dennoch wurde es Volksnahrung ganz ohne Deine Sterbensphantasien.
Und es gibt auch Bandbreiten. Osteuropäer können mit 4,5 Promille noch LKWs steuern und bei der Polizeikontrolle kerzengerade ins Röhrchen pusten, Japaner bekommen nach dem dritten Sake-Reisschnaps trotz jahrhundertelanger Gewöhnung immer noch rote Augen.


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