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nereus, Donnerstag, 03.06.2021, 11:12 (vor 12 Tagen)5387 Views

Beim Anti-SPIEGEL gibt es eine schöne Geschichte zum Great Reset.
Schon die Einleitung läuft wie Öl runter. [[freude]]

Die russische Analyse lässt einen deutschen Leser einige Male erblassen und tief durchatmen, weil darin vieles steht, was man in Deutschland kaum denken oder sagen darf, wenn man nicht Gefahr laufen will, dass einem alle möglichen Vorwürfe gemacht werden.
Wer in Deutschland von „weltweiten Eliten“ spricht, die die Welt lenken, der gilt mindestens als Verschwörungstheoretiker. Und wenn in dem Text dann noch irgendwo das Wort „Jude“ vorkommt, dann ist es nicht mehr weit bis zum Vorwurf des Antisemitismus.
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Bei den geopolitischen Thinktanks (egal, ob in Russland, den USA oder anderen souveränen Staaten) gibt es diese Denk- und Diskussionsverbote nicht, denn dort analysiert man nüchtern eine Situation und versucht Vorschläge zu erarbeiten, wie das eigene Land mit einer Situation umgehen sollte.

Quelle: https://www.anti-spiegel.ru/2021/die-neue-weltordnung-great-reset-oder-global-concert/

Die Rustrat-Denkfrabik hat nachgedacht und Röper schreibt:

Dabei ist es nicht einmal wichtig, ob man der Analyse in allen Punkten zustimmt, wichtig für an Geopolitik interessierte Menschen ist vielmehr, zu wissen, worüber die Strategen der Geopolitik derzeit diskutieren.

Und was ist nun der Aufreger da drin?

Nur eine Allianz zwischen Moskau und Peking kann die neuen menschenfeindlichen Konzepte des tiefen Staates brechen, die auf eine radikale Neuformatierung der Welt abzielen
Das vor einigen Jahren „vorhergesagte“ Coronavirus-Epos ist wahrscheinlich menschengemachter Natur. Sowohl die Dynamik der Ereignisse als auch gewisse Zufälle zeugen davon. Im Sommer 2020 tauchte das Projekt „Great Reset“ (Klaus Schwab) auf, das an die Epidemie als Faktor anknüpft, der die Transformation der Weltordnung im Interesse der Konzerne ermöglicht. Nach Bidens Einzug ins Weiße Haus präsentiert Richard Haas, der Präsident des Council on Foreign Relations, ein neues „globales Konzert“, ähnlich dem, vom Beginn des 19. Jahrhunderts.
..
Das Projekt, eine Welt der Konzerne zu formen, gibt es schon seit langem. Eine detaillierte Ausarbeitung erfolgte durch den Club of Rome in einer Reihe von Programmberichten, die einen Fahrplan für eine gesteuerte Globalisierung vorschlugen. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR wurden ihre wichtigsten Ideen – die Begrenzung der Entwicklung, der Bevölkerung und des Energieverbrauchs durch mystische „Grenzen des Wachstums“, und die Aufteilung der Welt in Zonen mit engen wirtschaftlichen Spezialisierungen, die interkonfessionelle Vereinigung der Welt auf der Grundlage einer „einzigen Weltreligion“, etc. – in der „Agenda-XXI“ zusammengefasst.

Das riecht einmal mehr sehr stark nach Ur-Logen-Planung, nur seltsamerweise fokussiert man wieder nur auf die Unterabteilungen der Welt-Bruderschaft, dem Club of Rome, dem CFR oder dem Davos-Forum etc..
So richtig ins Licht treten wollen sie offenbar noch nicht.
Dann könnte ja auch jemand auf die Idee kommen, die ganze Bande an den Pranger zu stellen - nicht wahr?

Doch das ist jetzt auch mehr nebensächlich, denn die Frage ist viel mehr, was haben sie mit uns vor?
Und jetzt wird es wirklich bösartig. [[kotz]]

Die allgemeine Idee ist wie folgt: Die Menschheit wird in höhere und niedere Kasten eingeteilt. Die Überlegenen („Elite“) erlangen dank bahnbrechender Biotechnologien, wenn nicht Unsterblichkeit, so doch ein unvorstellbar langes körperliches Leben.
Die Unterlegenen sind das dienende Personal, das mit Hilfe sozialer und medizinischer Technologien in Chaos und Archaik versinkt, um eine Selbstorganisation von Protest zu vermeiden.

Die stark reduzierte Zahl der Minderwertigen wird weiter reguliert und durch externe Kontrolle auf einem Niveau von bis zu 500 Millionen Menschen für den gesamten Planeten gehalten; Industrie und Landwirtschaft werden zerstört.
Es herrscht ein „goldenes Zeitalter“ auf dem Planeten – endlose hierarchische Unveränderlichkeit, verstärkt durch die Zerstörung der Identität und die Auslöschung des historischen Gedächtnisses.

Alles war als abstruses und kindisches Gedankengut gegeißelt wurde, wird da oben real gedacht.
Auch die Weltkriege hatten ihren Zweck, wie es Gioele Magaldi es ja schon vor einigen Jahren bestätigt hatte.
Aber leider hat auch der gute Herr Röper, oder besser Rustrat, einen Balken im Auge, wenn man zitiert:

Der Zweite Weltkrieg wurde entfesselt, um zur Vision einer Weltregierung zurückzukehren, deren Errichtung auf der Grundlage des Völkerbundes durch die Große Oktoberrevolution unterbrochen worden war. Die entscheidende Niederlage Nazi-Deutschlands durch die Rote Armee und die vollwertige Beteiligung der UdSSR an der Gestaltung der Nachkriegsweltordnung verhinderte jedoch erneut, dass der UNO der Status einer „Obersten Behörde“ zuerkannt wurde, was diese Organisation zu einer Arena der Konfrontation zwischen den Supermächten im Kalten Krieg gemacht hat.

Kinderkacke!
Die “ruhmreiche” UdSSR war nichts anderes als ein weiterer Versuch im Labor der Bruderkette, der irgendwann abgebrochen wurde.
Da spielt es auch keine Rolle, ob der Bruderzwist ein paar Bremsmanöver notwendig machte.
Die hocken überall – Herr Röper – auch in Moskau oder in Peking.

Nichtsdestoweniger, lesenswert ist der Artikel allemal.
Bei Interesse bitte hier entlang: https://www.anti-spiegel.ru/2021/die-neue-weltordnung-great-reset-oder-global-concert/

mfG
nereus


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