Mein Versuch einer würdigen Erwiderung für eine geschätzte langjährige Mitstreiterin mT
Hallo Olivia,
vermutlich steht die Reichweite eines EMPs, ob nuklear oder anderweitig induziert, in direktem Zusammenhang mit der Höhe des "Ausgangspunktes" des EMPs.
Die Ausbreitungsrichtung der ursächlich für einen nuklearen EMP (NEMP) verantwortlichen Gamma-Strahlung erfolgt geradlinig, insofern ist es auch für einen physikalischen Laien nachvollziehbar, dass je höher der Ausgangspunkt, desto größer das "bestrahlte Gebiet". Sicher wird es hier einerseits Übertragungsverluste durch die zurückgelegte Strecke geben, und andererseits wird es atmosphärische Besonderheiten (siehe nachfolgenden Link) geben, aufgrund derer gerade bei einem NEMP eine bestimmte maximale Höhe des Ausgangspunktes als gegeben vorauszusetzen ist.
Nachfolgend ein vorlesungsbegleitendes Script zu dem übergeordneten Thema "KRIEG IM AETHER" mit dem Schwerpunkt "Der elektromagnetische Impuls von Nuklearexplosionen in grosser Höhe (NEMP), Bedrohungselemente und Berechnungsmethoden", welches doch arg daran zweifeln lässt, dass "Terroristengruppen" "relativ leicht" "in nicht allzu großer Höhe" einen (N?)EMP auslösen könnten.
https://www.hamfu.ch/_upload/Der_elektromagnetische_Impuls_von_Nuklearexplosionen_in_gr...
Generell verweise ich erneut auf die Operation "Starfish Prime", welche letztendlich auch keine klaren Ergebnisse gebracht hat. Dass danach keine weiteren Versuche unternommen wurden, Kernwaffen mit entsprechend "großem Yield" (Sprengkraft) in "großer Höhe" zu zünden, dürfte letztendlich auf große Unsicherheiten hindeuten.
Abschließend ein passendes Bonmot zu Unsicherheiten aus den Anfängen des nuklearen Zeitalters, selbst Altmeister Fermi war sich seiner Sache nicht wirklich sicher:
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41330871.html
"Er bot Wetten zum Planetenbrand an" !
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Best Trade!!!