Silber muss immer verzollt werden. Es wird als WARE betrachtet. Gold gilt als Geld, wenn es einmal "Geld" war. Barren gelten nicht als "Geld". Für Geld sind die "Grenzübergangsregeln" definiert.

Olivia, Sonntag, 28.06.2020, 21:50 (vor 7 Tagen) @ Prosciutto1155 Views
bearbeitet von Olivia, Sonntag, 28.06.2020, 21:54

Deine "Silberpreisgestaltungen" beim Grenzübertritt vergiß besser schnell, denn du willst ja wohl nicht irgendwan den Titel "Vorbestrafter" haben.

Bezogen auf Gold ist der "Geldbetrag" (aus dt. Sicht) soweit ich mich erinnere ca. 10.000 Euro. Der Wert deiner "geldwerten" Goldmünzen (Vreneli, Krügerrand, Peso, Sovereign etc.) darf dann diesen Betrag nicht übersteigen. Es zählt der Kurswert, nicht das, was auf der Münze steht.

Irgendwann habe ich gelesen, dass die BMW-Erbin wohl zu viele Vrenelis beim Grenzübergang in der Tasche hatte und deshalb "Probleme" bekam. Ich glaube, es waren 100 Stück und sie hatte die nicht angegeben..... Jedenfalls erinnere ich mich düster daran.

Barren.... gleichgültig, wie groß darfst du getrost vergessen. Das sind keine "offiziellen" Zahlungsmittel (gewesen). Diese Regelungen können aber für andere Staaten wieder vollkommen anders sein. Ich habe das vor vielen Jahren einmal für die Schweiz recherchiert und fand das ausgesprochen interessant.

Das ist übrigens einer der Gründe, warum ich so skeptisch bin mit "Investitions-Entscheidungen", die z.B. 1/3 Edelmetalle beinhalten. Immerhin kann es sein, dass eine "Krise" nicht ganz so milde abläuft, wie sich das viele vorstellen. Da muss man nur die Leute fragen, die in den letzten Jahren aus Krisengebieten eingereist sind. Diejenigen, die etwas hatten, haben wohl in EM-Form einiges über die Grenzen geschleppt. Aber wieviel kannst du TRAGEN? Wie lange kannst du es tragen und wie kannst du dafür sorgen, dass "es" dir niemand wegnimmt, wenn du z.B. schläfst?

Silber ist ein Industriemetall. Wenn du dir einen Silberschatz zusammensparst und es kommt wirklich eine Knappheit, dann stehen die Chancen gut, dass man das Zeugs "zwangsverkaufen" musst, weil die "Industrie" wichtiger ist, als du. Ich meine, irgendwo musst du das Zeugs ja lagern. Zum "Zocken" eignen sich Papiere. Das andere ist eine "Aufgabe".... (je nach Gewicht und Umfang der "Sammlung") ganz speziell in Krisenzeiten. Stell dir nur vor, die "An- und Verkaufsläden" für dieses Metall werden "geschlossen" oder müssen zu festgelegten Preisen aufkaufen. Ich denke inzwischen, dass es völlig gleichgültig ist, in was man investiert. Wenn es kracht, dann kracht es fast überall. Also keine Gier.... sie ist ein schlechter Ratgeber.

Day-Trader oder Kurzfristinvestoren "investieren" ja nicht im eigentlichen Sinne, sondern zocken und hoffen auf einen kurzfristigen Gewinn. Das ist natürlich ein Thema für sich. Ich halte nicht viel von "rein und raus". Das muss man mögen.... :-) - Und von "ganz tollen Tips halte ich auch nicht so viel".

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