Naja, Jesus war schließlich Jude. So wie Buddha Hindu war.

heller, Dienstag, 26.05.2026, 14:41 (vor 11 Tagen) @ sensortimecom1402 Views
bearbeitet von heller, Dienstag, 26.05.2026, 14:45

Außerdem sind Schriften wie die Bibel in Worte gefasste Wahrnehmungen von Zeitgenossen.
Sowohl die Wahrnehmung ist ein gewaltiger Verfremdungsprozess und erst recht das Meißeln in Worte. Danach gab es dann noch die Übersetzung in andere Sprachen und schließlich die Auswahl, welche Geschichten den Eingang in die Bibel fanden und welche nicht.
Dann ist da noch die Auslegung bei jedem Leser, jedem Durchgang des Lesens, jeder Diskussion etc. etc.
Und vermutlich hätte Jesus selbst auch noch unterschieden, wen er wie in der jeweiligen Situation angesprochen hätte.

Das Ziel Jesu war wahrscheinlich Befreiung.
Ob das Ziel der Bibel das auch (noch) ist?
Das Geschäftsmodell von Paulus (das ist doch das der katholischen Kirche, oder? Bin kein Christ und kenn mich mit der Kirchengeschichte nicht aus) hat sich im Christentum wohl durchgesetzt, weil es eben das beste Geschäftsmodell ist. Aber es wurde vermutlich nicht von Jesus "abgesegnet". Ich könnte mir vorstellen, dass der ein anderes präferiert hätte.
Microsoft ist ja auch nicht die beste Software - aber die Durchsetzungsmethoden sind halt aus-Schlag-gebend. [[kotz]]

Soviel zum Modell der Manipulation mithilfe der Bibel.
Dass die Kaballah - sorry, Kabbala - als "verfeinertes" Geschäfts- und Manipulationsmodell auf bereits bestehendem aufbaut, ist m.E. nur logisch.


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