ein paar Überlegungen dazu

nereus, Montag, 10.10.2022, 07:42 (vor 1231 Tagen) @ Hannes5507 Views

Hallo Hannes!

Du schreibst: Spontan muss ich jetzt mal zur Diskussion stellen, was mir seit dem Vorfall durch den Kopf geht:

Mach mal. [[zwinker]]

Putins Plan, die Sache als "Spezialoperation" durchzuziehen, angeblich kein Krieg gegen die Ukraine, ist gescheitert.

Es ist kein Krieg gegen die gesamte Ukraine, sonst wäre Kiew längst ein Trümmerhaufen.
Und da wir die echten Pläne nicht kennen und ob da ggf. General Winter mit am Tisch sitzt, wissen wir auch nicht.
Fakt ist: Der US-Vasall Europa hat sich selbst in beide Knie geschossen.
Wenn das kein Erfolg für Moskau ist, was ist dann ein Erfolg? [[hae]]

Putin konnte keine Infrastruktur zerstören, weil er ja keinen Krieg gegen die Ukraine führt.

Richtig, was militärisch natürlich ätzend ist, weil man dem Gegner nicht sofort die meisten Zähne gezogen hat.
Aber so war nun einmal der Plan und der richtete sich gegen das Regime und sein Militär und nicht gegen die Zivilbevölkerung.
Eine Art der Kriegsführung, die in der ganzen Welt zur Kenntnis genommen werden dürfte.

Das hat sich nun vermutlich geändert.

Das werden wir sehen.
Der Kreml sollte mit den Anschlägen auf Nordstream und die Brücke maximal provoziert werden.
Da will jemand den absoluten Krieg und ich ahne schon länger, wer das sein könnte.
Es sind die, die mit dem Verlust der Weltherrschaft – dazu gehören als wichtigste Werkzeuge der US-Dollar und der US-Militärapparat – ihre ganzen „schönen“ Jahrhunderte alten Pläne begraben müssen.
Die USA diente ihnen nur als riesiges Raupenfahrzeug von Caterpillar, um das zu zerstören, was dafür im Wege war und ist.

Zur Präsentation bitte hier entlang: https://youtu.be/gsMfuJ_eYlU

Moskau wird sicher reagieren, aber vermutlich anders als alle erwarten.
Das ist ja gerade das Geheimrezept des Kreml nicht so zu agieren, wie man es erwartet.
Möglicherweise wird ganz woanders eine neue Front eröffnet.
Es wird z.B. behauptet, daß die Starlink-Flotte von SpaceX nicht mehr so arbeitet, wie ursprünglich.

Im Krieg darf man durchaus auch Brücken mit Sprengstoff in die Luft jagen. Haben wir ja in Jugoslawien auch gemacht.

Das Verb „dürfen“ hat im Krieg zumeist seine Bedeutung verloren.
Was hier mitunter völlig vergessen wird, ist die Langfristwirkung der Putinschen Agenda.
Er hält Verträge bis nur noch das Weiße in den Augen zu sehen ist.
Er mischt sich nicht in die Politik anderer Länder, so lange die eigene Nation davon betroffen ist. Ähnlich agieren die Chinesen.

Es ist eine fundamentale Abkehr von westlichen „Werten“.
Der Westen hat entweder erpresst oder alles kaputt geschlagen und sich dazu auch noch moralisch erbrochen, was besonders widerlich war und ist. [[kotz]]
Die Unterschiede der Weltmächte sind mit Händen zu greifen und die Welt registriert das auch.
Das ist das Fundament auf dem die neue Weltordnung aufgebaut werden wird.

Nun muß sich nur noch Old-Amerika von dem grauseligen Kraken befreien.
Und der Jerome macht bisher einen recht guten Job.
Erst werden die Vasallen erledigt ..

Die Militärische Auseinandersetzung "des Westens" gegen Europa und Russland (mit Hilfe der NATO, der EU und der Ukrainischen Machthaber) eskaliert weiter, offenbar planmäßig.

Wie oben geschrieben, die alte Hydra muß enthauptet werden. Zum Teil gelingt das schon.
Bezeichnen wir dieses Untier einfach mal als „Tier aus dem apokalyptischen Davos“, um keine anderen Irritationen herauf zu beschwören. [[zigarre]]


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