immer wieder der gleiche Denkfehler

Manuel H., Samstag, 20.11.2021, 08:59 (vor 1524 Tagen) @ CWA1985 Views

Um diesem Verlust zu entgehen, tauscht man die eigene Schwachwaehrung in andere Waehrungen oder in Gold, oder man kauft Aktien und Immobilien, oder bringt es ins Ausland.

Bitte makroökonomisch denken:
Um mit der "Schwachwährung" andere "Schwach-" oder Starkwährungen zu kaufen, braucht es notwendigerweise immer einen, der sie kauft. Kauft man damit Gold, Aktien oder Immobilien, braucht es immer einen Verkäufer, der diese angebliche "Schwachwährung" für so erstrebenswert hält, dass er seine "tollen" Sachgüter gegen "Schwachwährung" hergibt.
Für den Verkäufer, den Du notwendigerweise brauchst, ist Deine "Schwachwährung" immer eine "Starkwährung", zumindest stärker als die hergegebenen Devisen oder Sachgüter.

Man kann die "Schwachwährung" auch ins Ausland bringen. Dort hat sie üblicherweise allerdings keine Kaufkraft (Wert sowieso nie). Ob sie unter dem heimischen oder ausländischen Sofa versteckt wird, ist im übrigen der "Schwachwährung" oder "Starkwährung" egal.


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