"Eigentum verteilt Macht"
zeit.de: "Eigentum verteilt Macht"
Mal abgesehen vom Klimagedöns sehr lesenswert.
Kurz: Eigentum konzentriert sich in multinationalen Konzernen, die mittlerweile 80 % des Welthandels intern verwalten, womit es sich beim Welthandel um keinen (freien) Markt mehr handelt. Die Nationalstaaten haben bisher keine Möglichkeit (wahrgenommen), deren politischer Macht entgegenzutreten, die sie selbst verursacht haben. Er sieht eine mögliche Lösung im Ändern der Buchhaltungsregeln unter Einpreisung des Raubbaus an der Natur.
Den letzten Punkt finde ich, gelinde gesagt, dubios. Es braucht schärfere Kontrollen bzgl. Umweltschutz usw. - aber wie will man denn Raubbau einpreisen? Wenn ich da an diverse Katastrophen denke... Fukushima, dem Ölaustritt im Golf von Mexiko (und zig andere - vor erst einem Monat sind hunderttausende Liter Öl an der Küste Kaliforniens aus einer Pipeline ausgetreten), usw.
Property, Power and Politics: Why We Need to Rethink the World Power System
Das Buch setzt sich u.a. kritisch mit den politischen Zusammenhängen und den diesbzgl. ignoranten Wirtschaftswissenschaften auseinander.
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