"Warum sind auf vielen Fotos aus dem 19.Jh. keine Menschen zu sehen, nur leere Straßenzüge, obwohl sich damals alles auf der Straße abgespielt hat?"
Ich glaube, die Antwort zu kennen: Alte Platten-Kameras hatten noch keine Optik, sondern verwendetet ein Loch als "Linse". Sie waren somit extrem lichtschwach, die Fotoplatten waren es ebenso - so mußte es zu Belichtungszeiten von mehreren Minuten (bei Vermessungsaufnahmen waren bis zu einer halben Stunde üblich) kommen. Wie bei Nachtaufnahmen in der moderneren, analogen/filmbasierten Fotografie "verschwinden" damit die bewegten Objekte auf der Aufnahme.
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Beste Grüße
GRIBA