Neues zum Gelben Stern
Dass die „Impfsterne“ dem „Post-Shoa-Antisemitismus“ zugerechnet wurden, begründet der RIAS-Jahresbericht 2020 mit zweierlei: Erstens handele es sich um eine Verharmlosung der NS-Verbrechen – gewiss ist das so. Zweitens hätten sich die Nachkommen der Täter mit deren Opfern gleichgesetzt. Damit scheint ein wichtiges Kriterium für den sekundären Antisemitismus erfüllt zu sein: die Täter-Opfer-Umkehr. [9] Im Verfassungsschutzbericht 2020 heißt es ähnlich: „Die Relativierung des Holocaust ist eine Form des Antisemitismus. Indem man einen gelben Stern trägt, stellt man sich auf eine Stufe mit den Opfern des Nationalsozialismus und verharmlost damit NS-Verbrechen ganz bewusst.“
Für Entsetzen sorgten – und sorgen nach wie vor – die mit der Aufschrift „Ungeimpft“ versehenen gelben Sterne, welche an die von den Nazis 1941 zur Kennzeichnung der jüdischen Bevölkerung eingeführten „Judensterne“ erinnern. Ob sie verboten werden sollen oder verboten werden können, wird diskutiert.
https://www.achgut.com/artikel/holocaust_und_ns_vergleiche_auf_corona_demonstrationen_w...
Was lernen wir bei achgut? Dass auch die Söhne, Enkel und Urenkel Täter sind, auch wenn sie nichts verbrochen haben. Auch wenn deren Väter, Großväter, Urgroßväter nichts verbrochen haben. Vermutlich geht das alttestamentarisch bis ins siebte Glied, so zumindest Helmut Schmidt. Es genügt, dass man der Rasse angehört, die für Verbrechen verantwortlich gemacht wurde.
Als Angehöriger dieser Täterrasse begeht man "erneute" Verbrechen, wenn man Symbole aus diesem Zusammenhang unerwünscht zitiert. Das ist dann ein antisemitisches Verbrechen und eine Täter-Opfer-Umkehr.
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Deutschland das neue Troja?
http://www.trojaeinst.wordpress.com