Die Ethologie hat derlei bereits beforscht

re-aktionaer, Montag, 22.02.2021, 12:11 (vor 3 Tagen) @ Weiner726 Views
bearbeitet von re-aktionaer, Montag, 22.02.2021, 12:15

Die Rituale von Machtkampf, Unterwerfung und Autorität sind in der Verhaltensforschung bei zahlreichen Arten belegt. Warum sollte der Mensch da eine Ausnahme bilden? Jeder kann diese Mechanismen im Alltag beobachten - egal ob in Vereinsstrukturen oder bei zufällig entstandenen Gruppen bilden sich sofort Wortführer heraus und der Rest folgt. Diese Autoritäten sind nicht durch Wahlen oder Titel legitimiert sondern durch die Macht des Faktischen. Auch ist gegen solche "natürlichen" Autoritäten Rebellion eher selten und somit auch Repression.

Die gegenwärtige Situation stellt sich mir eher so dar, wie eine Blockade natürlicher Autoritätsprinzipien. Wir werden, so scheint es mir, eher von Leuten beherrscht, die keine natürliche Autorität besitzen und sich in ihrer Unzulänglichkeit Autorität in Form von "Experten", Propagandisten und natürlich exekutiver Gewalt erkaufen müssen.
Aus irgendeinem Grund, werden diese Autoritäten nicht von natürlichen weggefegt, wie es im Tierreich sofort passieren würde. Ich vermute die Vergreisung und Feminisierung der Gesellschaft dahinter, sowie die mittlerweile profunden Kenntnisse über die Massenpsychologie, die - analog zur modernen Medizin - durch Manipulation sterbenskranke Systeme weit über ihr Ablaufdatum hinaus retten - aber nicht mehr heilen können.

Die Zeugen Coronas folgen übrigens nicht Merkel, sondern "Der Wissenschaft" - ikonenhaft verkörpert von Herrn Drosten und nicht mehr als Summe von Wissen und logischen Schlüssen propagiert sondern als Autorität die ständig im Konsens die Wahrheit für sich gepachtet hat.


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