Kannst du mir mal die Bedeutung des Wörtchens "noch" erklären? Ich komme nicht dahinter. Alle Bedeutungen, die mir einfallen, ergeben keinen sinnvollen Satz.

Mephistopheles, Datschiburg, Montag, 22.02.2021, 09:23 (vor 10 Tagen) @ Falkenauge951 Views
bearbeitet von Mephistopheles, Montag, 22.02.2021, 09:47

In der Corona-Krise ist auf erschreckende Weise offenbar geworden, wie stark in der Gesellschaft noch der Glaube an die Autoritäten in den Staatsämtern, in der Medizin, in der Wissenschaft überhaupt verankert ist. Mit Hilfe der ständig erzeugten panischen Angst vor dem Tode hat er sich gar zum blinden Autoritätsglauben gesteigert, dem die offenen Lügen, Täuschungen, Manipulationen und beispiellosen Verfassungsbrüche nicht mehr auffallen, an denen man eigentlich aufwachen müsste. Wo ist die jahrelange „Erziehung zum mündigen Bürger der Demokratie“ geblieben?

Wo hat es in einer Demokraie mal eine Erziehung zum mündigen Bürger gegeben? Ich dachte immer, beides schließt sich aus.
Dabei wäre Erziehung zum mündigen Bürger ganz enfach. Jeder sät sein Feld selber, bearbeitet den Boden mit einer Holzhacke, also Werkzeug, was er selber herstellen kann. Die meisten können nämlich selber kein Eisen herstellen. Natürlich wird er damit nicht sehr weit kommen, er braucht unbedingt Tiere, sowohl zur Feldbearbeitung als auch um sich von ihnen zu ernähren. Schlachten tut er natürlich selber. Wichtig ist vor allem, das er möglichst viel selber macht. So entsteht ein mündiger Bürger.

Arbeitsteilung führt zwangsläufig zu Abhängigkeit und damit zu einem blinden Autoritätsglauben. Wer das, was er benutzt, nicht selber herstellen kann, dem bleibt gar nichts anderes übrig, als blind den Autoritäten zu glauben.

Das, was ich oben schilderte, den mündigen Bürger, der alles selber kann oder zumindest das meiste, das ist keineswegs Utopie, sondern den hat es tatsächlich gegeben. Man nannte diese Zeit Mittelalter, oder, genauer, frühes Mittelalter unmittelbar im Anschluß an die Völkerwanderungszeit.
Irgendwann kam aber ein Kaiser auf die Idee, freie Reichsstädte zuzulassen. Die hatten kein oder viel zu wenig Land, weil alles konzentriert war hnter den Stadtmauern. Also mussten sie ein Handwerk ausüben und sich auf bestimmte Tätigkeiten spezialisieren. Die Produkte ihrer Handwerksarbeit verkauften sie dann an die umwohnenden Bauern. Sie benötigten also Geld, was ein Bauer nicht brauchte.
Spezialisierung, Arbeitsteilung und der Gebrauch von Geld machen aber unmündig und autoritätsgläubig. Autoritätsglaube entsteht bei Abhängigkeit.

Wen wundert es da, dass es noch niemals eine autoritätsgläubigere und unmündigere Gesellschaft gegeben hat, als sie in einer Demokratie zwangsläufig entstehen muss?
Diese Autoritätsgläubigkeit führt sogar zu einer eklatanten Hirnvernehbelung wie beim Eröffner dieses Threads, dass er nicht mehr in der Lage ist, solche einfachen Zusammenhänge zu erkennen.

Das gläubig-ängstliche Aufschauen zu den heutigen medizinischen Autoritäten hat epidemische Ausmaße angenommen. Diese Wissenschaftler sind die modernen Priester, deren Worte von vorneherein als absolute Wahrheit genommen werden.
Welche verhängnisvollen Auswirkungen das hat, siehe näher:

https://fassadenkratzer.wordpress.com/2021/02/22/der-verhangnisvolle-autoritatsglaube/

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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