Ich komme aus der Zukunft, ich komme aus der DDR

Talleyrand ⌂, Sonntag, 08.03.2020, 16:17 (vor 882 Tagen) @ Falkenauge924 Views

Der Gewinn soll in gar keine privaten Taschen fließen, sondern vorher u.a. zu anständigen Löhnen und Gehältern führen. Es geht darum, dass die Leute nicht ausgebeutet werden.

Wenn der Gewinn nicht in "private Taschen" fließt, wo er dann zu einem Großteil reinvestiert wird, dann ist das Unternehmen irgendwann pleite. Ist das so schwer zu verstehen?

Ich kenne Deine persönliche Situation nicht, aber wenn ich das Gefühl hätte, "ausgebeutet" zu werden, würde ich
1. eine Lohnerhöhung fordern
2. wenn unter 1 nichts passiert, mich um eine andere Arbeitsstelle umsehen.

Es ist nämlich so, daß der Arbeitgeber genauso vom Arbeitnehmer abhängig ist wie umgekehrt. Wer verliert schon gerne gute, eingearbeitete Fachleute. Neue anzuwerben kann für den Arbeitgeber schwer bis unmöglich sein.

"Ausbeutung" durch die Firma ist mir persönlich im Arbeitsleben nicht begegnet. Wohl aber Drückebergerei und Gammeldienst der Beschäftigten. Da beuten die Arbeiter das Unternehmen aus ...

Ich kenne allerdings "Ausbeutung"

- von Fernsehberichten über südamerikanische Farmen, wo die Arbeiter als Leibeigene gehalten werden, also den Arbeitsplatz nicht wechseln können

- von den ehemaligen Staaten des "real existierenden Sozialismus", und zwar in den Gefängnissen und Arbeitslagern.

- von der Mehrwert-Theorie des Marxismus. Der hat anscheinend, wenn man die Einträge hier so verfolgt, eine glorreiche Zukunft.

Gruß
Talleyrand

PS: "Ich komme aus der Zukunft, ich komme aus der DDR."
Das Zitat stammt aus
https://www.youtube.com/watch?v=qwUgdS-22II&list=PLI1yjumSH4s86FOflvlvdz0N2PlPJwPLa...
Manfred Haferburg: Blackoutgefahr in Deutschland: Ein Insider berichtet (ef-Konferenz 2020, Teil 5)

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https://talleyrandssudelbuch.art.blog


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