Da musst du noch 51,- Euro drauflegen
Bei freiwillig gesetzlich Versticherten ist es ungünstigerweise so, dass alle Einkünfte - also auch Kapitalerträge - als Einkommen angesehen werden und folglich als Bemessungsgrundlage für den Versicherungsbeitrag herangezogen werden.
Weiß jemand von Euch, ob folgendes es ein gangbarer Ausweg ist, um horrende Beiträge zu umgehen:
Im laufenden Jahr Selbstständigkeit aufgeben.
Im Anschluss 400€ Job oder Anstellung besorgen.
Folglich pflichtversichert sein.
Erst ab 451,- Euro kannst du pflichtversichert werden. Vorher bist du freiwillig pflichtversichert, ist aber nicht allzu hoch, wenn keine Einkünfte vorliegen.
Das Finanzamt fordert wegen der Auflösung deines Gewerbes eine Nachversteuerung. Die Gewinne, die wegen der Auflösung des Gewerbes anfallen müssen versteuert werden.
Dann Kapitalerträge als Privatperson realisieren, welche die KV dann nichts mehr angehen.
Funktioniert das?
Ist das legal?
Die KV wird sich an dem Steuerbescheid des Finanzamtes halten. den bekommst du frühestens 2021. Dann folgt die Nachforderung.
Danke und Gruß
Positiv.
Gruß Mephistopheles