Endlich, nach Wochen, ist eine Rückantwort gekommen
Diese Antwort sieht so aus:
Anhand Ihrer Angaben und Fotos können wir nicht nachvollziehen, dass ein Gegenstand aus einer verschlossenen Sendung fehlt.
Die Haftungsübernahme müssen wir daher ablehnen.
Gerne bearbeiten wir den Fall nochmal für sie wenn sie uns Fotos senden wo der Inhalt klar erkennbar ist und Prüfen diese dann nochmal.
Im Idealfall haben sie Fotos des Inhalts vor der Versendung und Nach der Versendung vom Empfänger.
Das bedeutet im Klartext:
Wenn man etwas mit der Firma Hermes versendet, dann ist es notwendig, dass man zum einen den Inhalt vor dem Verschließen des Paketes fotografiert, am besten noch mit Zeugen, und das angekommene Paket auch mit Zeugen öffnet und fotografiert, besonders wenn es bereits aufgerissen und nachträglich zugeklebt wurde.
Das steht übrigens in keiner Paketannahmeerklärung oder in der Vertragsvereinbarung der Firma Hermes, und wenn man da einfach nur darauf vertraut hat, dass die Sendung unbeschädigt und komplett ankommt, dann hat man eben die A.karte. Dazu wird irgends bei der Firma Hermes verlangt, dass der Inhalt des Paketes beim Aufgeben genau deklariert und bei der Paketannahme zur Überprüfung geöffnet wird. Das alles wären Bedingungen, mit denen ich absolut einverstanden wäre.
Also, wenn jemand glaubt, dass ich die Firma Hermes als Paketversender empfehlen kann, dann hat er sich gewaltig geirrt. Was nun ansteht, das ist eine Anzeige bei der Polizei in Deutschland, im zuständigen Landkreis, wo das Paket ausgeliefert wurde und wo mit hoher Wahrscheinlichkeit der Diebstahl begangen wurde.