Die Tontafel der babylonischer Keilschrift-Kultur als Vorläufer des Smartphones
Hallo Bernd
Im Zusammenhang mit
Diese Knotenschrift scheint ja sowieso nicht 100% verstanden zu werden. …
möchte ich an dieser Stelle auf Dr. Adrian Cornelius Heinrichs - Institut für Altorientalistik https://www.gw.uni-jena.de/fakultaet/institut-fuer-orientalistik-indogermanistik-ur-und... an der Universität Jena - Ausführungen über die Vorgehensweise bei der Entzifferung der mesopotamischen Keilschrift-Kultur hinweisen.
https://michael-in-norfolk.blogspot.com/2014/01/genesis-myth-of-noahs-ark-derives-from.... Michael-In-Norfolk - Coming Out in Mid-Life
05:40 … Viele von den etwas größeren Tafeln z.B., wenn Literaturwerbe in den Bibliotheken sind, die sind auf solchen länglichen Tafeln, die ungefähr die Ausmaße unserer Smartphones haben, tatsächlich ziemlich genau, vor allem in der Breite - das hängt natürlich mit der Größe unseren Händen zu tun. …
14:00 … Die Entzifferung der Keilschrift, die gelang aufgrund einer Herrschaftspraxis der Achämeniden-Könige, die zur Zeit von Alexander den Großen und den Jahrhunderten davor, den vorderen Orient beherrschten. Berühmte Könige sind Xerxes und Kyros, wenn man sie nicht von Herodot kennt, kennt man sie aus Hollywood-Filmen. Diese Herrschaften schrieben ihre Königsinschriften in drei Sprachen, in iranischer, die traditionell im iranischen Hochland verankert war, dann in ihrer eigenen Sprache dem Altpersischen und in babylonisch, weil sie sich eben in die Tradition des mesopotamischen Königtums einschreiben wollten. Und dann hat man den ein und denselben Text in drei Sprachen. Diese Inschriften erfüllen für die Altorientalisten die Rolle, wie der Stein von Rosetta für die Ägyptologie erfüllt. Weil man aus der griechischen Überlieferung die Königsnamen kannte, konnte man dann mit schlauer Kombinatorik irgendwann herausfinden, die Texte müssen gleichlauten, die Königsnamen kennen wir, dann kommt man zu den Namen und dann kann man so peu à peu die Schriftzeichen erschließen und ist erstmal dabei, dass es babylonisch ist, und kann dann über Sprachvergleich mit anderen semitischen Sprachen eben Stück für Stück weiterkommen. Das ist das Grundsätzliche. Wenn es jetzt an einen Spezialfall geht, wie eine Bearbeitung des Weltschöpfungsmythos (Enūma eliš), dann muss man sich klarmachen ganz am Anfang der Altorientalistik war der Wortlaut dieses Textes vollkommen unbekannt. D.h. die frühen Forscher saßen in den Museen und haben eine Tafel nach der anderen angeschaut, alle sind irgendwie fragmentarisch, manche nur fingernagelgroß, und haben sich Notizen dazu bemacht, was darauf steht und erkennt man irgendwann Ähnlichkeiten und Moment Mal, diese Zeilenfolge von diesen dreien habe ich schon mal bei dem Stück von vorgestern gesehen. Und kann man so peu à peu die Stücke so finden und rekonstruiert dann eben eine Sequenz von Zeilen, die man dann übersetzen und wieder zugänglich machen kann. …
https://www.3sat.de/wissen/science-talk/science-talk-keilschrift-faszinierendes-kulture... Die Keilschrift - Faszinierendes Kulturerbe
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Der Fortschritt ist eine Schnecke und Gruß - Ostfriese