Geld = Macht ist eine Eigenschaft debitistischer Systeme
Hallo Friedrich
Das
Das liebe Geld – wenn es denn nur einer verstehen könnte
ist nur auf der Grundlage von Paul C. Martins Ausführungen über den Debitismus zu begreifen.
Das Geld entsteht schlagartig ausschließlich durch die Abgabenforderung eines Machthalters (Schuld ex nihilo)! Lediglich der Träger dieser Eigenschaft – in PCMs Worten der geldliche Charakter – hat sich verändert und weiterentwickelt.
Der Übergang zu Metallen und Münzen als regelmäßige Abgabe ist der Tatsachen geschuldet, dass Zentralmachtsysteme, die als die erste Folge nach der Potenzialverleihung durch die Gefolgschaft zu verstehen sind, und wegen des Vorher-Nachher-Problems – Ausgaben vor Einnahmen – expansiv sind. Die Räume für Abgaben und des Rechts müssen erweitert werden. Das machte kurante Abgaben absolut erforderlich – der Träger des Geldes muss also kurant sein. Eine Einheit geschlagenes Metall entspricht einer Einheit Geld. Durch die Setzung der Abgabenforderungen in Geldeinheiten durch eine Zentralmacht weiß jeder Abgabenpflichtige jetzt, was gesollt ist, was zu beschaffen ist und was es zu haben gilt – was eben Geld ist.
Geld entsteht nur dann, wenn es jemand schuldig ist bzw. sein muss. Heute wird mit Geldeinheiten bezahlt, deren Eigenschaft nur durch Schuldverhältnisse im Rahmen der geldpolitischen Operationen der Zentralbanken entsteht. Da wegen der zwangsläufigen Expansion der Zentralmachtsysteme die Haftungsräume auch erweitert werden müssen, um die Schuldverhältnisse mittels Pfänder besichern zu können, stellt sich, weil Edelmetalle eben endlich sind, die Frage: Woher kommen die Pfänder?
In hermetischer debitistischer Sprache ...
... gilt zu verstehen: Der über den Kredit ermöglichte Zugang zum Geld kann nicht mehr (war nur zeitlich befristet möglich!) an eine gegenwärtig vorhandene Sache (Coin, Gold etc.) gekoppelt werden. Die Geldverteilung ist heute ausschließlich von den Erwartungen der Zukunft abhängig (zeitlich offenes System, Vorgriff, Aufschub). Weil das debitistische System als solches nach jeder inflationären Geld-/Potentialauskehrung eine deflationäre Wiedereinkehrung (Tilgungsdruck und Verschuldungsunfähigkeit) des einmal durch Kredit geschöpften Geldes erzwingt, weil alle geldpolitischen Entstehungsprozesse an Laufzeiten geknüpft sind (endlich sind), sich das System als solches jede über den Kredit in das System eingebrachte Geldeinheit über selbigen Kontrakt mit der "Laufzeit" wieder entziehen muss (das Prinzip der Schwingung, Aus- und Wiedereinkehrung).
https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=578838 Zustimmung! Ashitaka , Donnerstag, 23.09.2021, 19:59 @ Morpheus 1879 Views
Geld ist im Grunde genommen nichts anderes als eine Machteinheit, ein übertragbares Potential (= Machtposition), welches die Zentralmacht unter klar geregelten bzw. veröffentlichten Voraussetzungen (heute geldpolitische Operationen) an die Funktionseinheiten des Systems, vorrangig zwecks Abgabenerhebung (= Besicherung ihrer Passiva) zediert.
https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=432042 Es gibt keine ökonomische Wirklichkeit, sondern nur eine ökonomische Simulation Ashitaka. , Freitag 31.03.2017, 20:13 @ BillHicks 11067 Views
Gruß - Ostfriese