Mhhm...

Andudu, Freitag, 03.03.2023, 15:57 (vor 1093 Tagen) @ NST3244 Views
bearbeitet von Andudu, Freitag, 03.03.2023, 16:04

Der verbreitet auch nur den gängigen Wissenschaftsglauben..., denn dass unsere Wahrnehmung nicht vollständig ist (ebenso wie unsere Physik) ist gut belegt


.... kann sich das Gehirn plus Sensorik (Augen, etc.) selbst beobachten - wenn ja - WIE?

...sich selbst sicherlich nicht so einfach, aber andere Gehirne, zumindest theoretisch (mit entsprechender Technik).

Das Problem ist eines der übergroßen Komplexität, der Mensch hat um die 100 Mrd. Neuronen im Hirn, die auf mannigfache Weise miteinander verknüpft sind. Vermutlich ist all unser Wissen (oder zumindest viel davon) nur in diesen Verknüpfungen enthalten.

Dass das wahrscheinlich ist, kann man an den aktuellen KIs und ihrer beachtlichen Leistung sehen, die das Gehirn ja in Form "neuronaler Netze" in gewisser Form simulieren. Aber schon bei denen versagt unsere Fähigkeit, dieses Verknüpfungswissen noch nachzuvollziehen. Wir können sie von außen nach dem Wissen fragen, aber nicht sagen, an welcher Stelle genau was abgelegt ist, die Dinger sind fast wie eine Art "black box", das Gehirn ist es natürlich erst recht. Daher kann man auch nicht so richtig sagen, wie ein Gedanke entsteht, die Sensorik (Augen usw.) liefert etwas, schleust und filtert es durch das neuronale Netz und in Träumen und bewussten Denkvorgängen wird es verarbeitet und verändert die Vernetzung entsprechend, aber wo entspringt ein bestimmter Gedanke, eine "Eingebung"? Meines Wissens ist das nicht bekannt.

Die Tatsache, dass wir auf KIs zurückgreifen, um andere komplexe Systeme zu beherrschen (etwa die Entschlüsselung der Proteinfaltung), ist eigentlich das Eingeständnis, dass wir selbst an der Komplexität (und Quantität der Mikro-) Welt zunehmend scheitern.

Das macht es auch so schwierig einen Eingriff von "außen" auszuschließen. Ich halte solche Eingriffe für möglich, sogar für wahrscheinlich, aber nicht unbedingt für alltäglich. Ich vermute, dass wir auch ganz ohne sowas leben könnten und Einfälle hätten.

Meine Vermutung (ab hier wird es spekulativ) ist, dass es Prozesse gibt, die Wahrscheinlichkeiten verändern können (die ganze Quantenwelt ist nur mit Wahrscheinlichkeiten erfassbar) und zwar gibt es Menschen (vielleicht sogar alle) die diese Wahrscheinlichkeiten unbewusst verändern können und wir alle könnten darüber vermutlich auch von "außen" beeinflusst werden. Tonbandstimmen sind so ein Phänomen, welches das nahelegt, denn sie bilden sich mehr oder weniger im Rauschen, also zumindest scheinbar über eine Beeinflussung der chaotischen Teilchenbewegungen, denen über veränderte Wahrscheinlichkeiten ein Sinn aufgeprägt wird.


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