Hier wird leider Nietzsche für etwas verwendet, das er nie in einem solchen Zusammenhang gesagt hat.
Ich meine diese Passage:
Doch wenn Nietzsche formuliert: „der Gedanke kommt, wenn er will, und nicht, wenn ich will“, muss man das doch noch genauer fassen. Der Gedanke selbst hat ja keinen Willen. Er ist kein Wesen, das sich willentlich entschließen könnte, in unser Bewusstsein zu kommen. Er muss immer von einem Wesen gedacht sein, von dessen Willen er geführt wird. Das hat die logische Konsequenz, dass jeder uns so „eingefallene“ Gedanke von einem Wesen stammen muss, das ihn in unser Bewusstsein „ein-fallen“ lässt. Und das müssen Wesen sein, die nicht physisch wahrnehmbar sind, die aber uns seelisch wahrnehmen können.
Vielen Dank an Fox-News, dass er mit diesem Unsinn bereits aufgeräumt hat.
Das einzige, was von Nietzsche stammt ist:
"Der Gedanke kommt, wann er will und nicht, wenn ich will". Und das dürfte inzwischen vielen Menschen vertraut sein aus eigenem Erleben.
Dazu benötigt es "Gott sei Dank"
keinerlei "unsichtbare Wesen".... und diese benötigte Nietzsche erst recht nicht.
Schade.
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