Im Prinzip richtig, aber
Diese Gedanken werden, genau wie das Bewusstsein, vom Gehirn produziert.
...es existiert ja auch ein "Unterbewusstsein", und das ist viel mächtiger als das, was du bewusst wahrnimmst. Würde es nicht so sein, wäre das Gehirn heillos überfordert. Stell dir einen Skispringer vor, der während der gesamten sieben Sekunden, die er in der Luft ist, intensiv nachdenken müsste, was er in der nächsten Zehntel- oder Hundertstelsekunde zu tun hat. Das Meiste, was mit Autoadaption bzw. mit "Timing" zu tun hat, übernimmt das Unterbewusstsein.
Was im Unterbewusstsein - das genau so synaptisch per EPSP (Neurotransmitter) "gesteuert" ist wie das bewusste Denken - vor sich geht, das entzieht sich unserer Betrachtung. Wir wissen zb. nicht, ob es - im Unterschied zum realen BEWUSSTSEIN - "von aussen" irgend welche Signale aufnehmen kann, die nicht von den Rezeptoren (den "Sensoren" oder "Sinnen") kommen. Es wird auch verdammt schwierig zu erforschen sein, ob und in welcher Weise es einen Transfer vom Unterbewusstsein ins reale Bewusstsein geben kann und vice versa. Ein Beispiel dafür sind bekanntlich "Träume". Kein Gehirnforscher kann mit Gewissheit sagen, wie sie zustande kommen.