Wettbewerb ist der Schlüssel!
Europa war seit dem Untergang des römischen Reiches ein brutaler, wettbewerbsintensiver Ort. Nirgendwo auf der Welt gab es ähnliches: So viele Gruppen und Kleinstaaten, die im wahrsten Wortsinne auf Leben und Tod miteinander im Wettbewerb (und Kooperation) standen.
Diese historisch einmalige Situation hat das Denken, den Wirklichkeitsbezug, die Vernunft ERZWUNGEN.
Diese Situation gibt es nicht mehr.
Es fehlt seit 80 Jahren der Druck des Wettbewerbs, der freiwilligen Kooperation (EU/USA), die Autonomie, um Eigenverantwortung im Wettbewerb und in der Kooperation zu leben.
Und es geschieht dann, was immer passiert: Die Gesellschaft wird dekadent. Man will sich an selbstformulierten Idealen orientieren.... Das ist doch viel schicker und angenehmer. Der Gegner/Partner ist nicht mehr außen, sondern innen, die eigenen Leute, die zu bekämpfen ja auch so viel einfacher ist.
Dass die "Akademiker" an der Vorfront der Degeneration stehen, ist ebenso logisch: In einer vor Wettbewerb geschützten Gesellschaft nehmen sie oft privilegierte, also vor nochmal vor Wettbewerb geschützte Positionen ein.
Wer so geschützt und behütet ist, wie soll der innovativ sein? Und selbst wenn Einzelne innovativ sind: Wie soll das sich gesellschaftlich durchsetzen? Und was völlig bekämpft wird, fast unmöglich ist: Echte Innovationen, Innovationen, die die Gesellschaft, den Staat selbst voranbringen, verändern.
Wir brauchen wieder Wettbewerb, dann kommt das Denken von alleine wieder.
Dumm ist nur, dass Denken kulturelle und nationale Voraussetzungen hat, die die EU nicht bietet. Ja mehr noch: Die EU unterdrückt für die europäischen Nationen den wichtigsten Wettbewerb: Den mit den Nachbarn.
Also auch wenn heute der Wettbewerb global ist, muss als erstes die EU weg.
Was zu reformieren ist, ist soooooooooooo unglaublich klar. Und sooooooooooooo völlig unrealisierbar.