Sich in Führungspositionen zu halten ist härteste Knochenarbeit ...

NST, Südthailand, Dienstag, 28.02.2023, 02:24 (vor 1096 Tagen) @ Miesepeter2759 Views
bearbeitet von NST, Dienstag, 28.02.2023, 02:34


Es ist nicht die Denkfaulheit, sondern die Führungsfaulheit der Kompetenten. Die Auflösung der Vorstellung einer Führungsverantwortung von Funktionseliten in ihren nationalen Gesellschaften seit den siebziger Jahren hat dazu geführt, dass heute diese 10% agieren wie russische Oligarchen -

So wird das Feld der gesellschaftlichen Führung komplett denjenigen überlassen, die gegen Bezahlung die Führungsfunktionen wahrnehmen, und diese nehmen sie natürlich wahr im Sinne ihrer Auftraggeber, also derjenigen, die sie bezahlen.

.... und bedarf immer 100% Einsatz. Ganz unabhängig in welchem Sektor das geleistet wird. Sobald der Führer schwächelt - und das kommt zwangsläufig mit dem Alter .... bricht alles auseinander.

Es seid denn, es wurde alles auf die Ausbildung von Nachfolgern gesetzt - das sind dann die direkten Nachfolger persönlich ausgebildet - aber im Regelfall schon eine Klasse schlechter. So geht es dann weiter ..... in der 3. Generation ist der Kern ausgehöhlt.

Hat das die Führungsperson versäumt, egal aus welchen Gründen - geht alles noch schneller dem Ende entgegen. Wirklich funktioniert hat das noch nie ..... weder in den Religionen noch in den denkenden Disziplinen.

Authentische Führungspersönlichkeiten, die sind nicht an geldwerten Dingen interessiert - das unterscheidet sie von Angestellten. In Universitäten, anderen Lehreinrichtungen werden Angestellte ausgebildet. In allen Bereichen - wie beruflicher Schulung werden Angestellte ausgebildet. Führungspersönlichkeiten sind dem Nerd Status zugeordnet. Denen geht es um ihre Sache - was anderes interessiert sie nicht.

Nerds in jedem Sektor bewegen sich max. im 1% Bereich der Restbevölkerung. Durch schriftliche Aufzeichnungen dachte man, kann das Gedankengut eines Gründers gespeichert werden. Das geht auch - was aber nicht geht, ist die Absicht, die Intentionen dieses Gründers zu speichern (das sind seine Antriebskräfte, seine ureigene Energiequelle). Lediglich das Wissen dieses Gründers lässt sich speichern.

Daraus lässt sich recht einfach schliessen, es ist nicht das Wissen das entscheidend ist - es ist die Art der Anwendung.

Maradona oder Messi - die könnten alles über Fussball aufschreiben was sie wissen - daraus entstehen aber keine neuen Messis u. Maradonas. Der kommende neue Fussball Nerd - muss eigene Wege einüben und finden damit er die alten Meister übertreffen kann.

Das ist das Problem mit dem Denken - nur eines von vielen anderen. Es ist einfach nicht die Lösung, für die Probleme die uns erwarten. Sie führen uns nur in Abwärtsspiralen - und alles muss von vorne neu gestartet werden und dann noch einmal, und noch einmal und ..... und wenn sie nicht gestorben sind (die gespeicherten Gedanken - das glorifizierte Wissen), bekriegen sie sich noch heute ...
Gruss

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung