Schön, dass Du das genauer erläutert hast. Nun meine Erläuterung dazu:
Was aus meinen Kommentaren vielleicht nicht genau hervorgeht:
Ich hab das mal im üblich großen Stil gemacht, mit dem Landschaftsbau, versuche mich aber schon seit letztem Jahr, zunehmend aus der aktiven Tätigkeit zurückzuziehen. Was mir nur mit mäßigem Erfolg gelingt, weil mich immer noch die Leute zulabern, dieses oder jenes zu machen, weil kein anderer da ist oder nur Arbeitskräfte vorhanden sind, die nur Sch. bauen.
Das bewirkt, dass ich seit Langem schon keine Holzbaracken mehr abreiße oder sonst was, - und wenn Du annimmst, dass ich sehenden Auges meinen Kamin zukacke, dann bist Du auf dem sprichwörtlichen Holzweg. Es macht auch niemand in der Nachbarschaft, weil man das auch riechen würde, auch ich - trotz Corona. Wir wohnen im Zentrum der Stadt, und da gibt es keine Zigeuner.
Letztgenanntes Klientel sieht das natürlich anders, die raffen zusammen, was man irgendwie verfeuern kann.
Jedenfalls tolerierst du oder hast Verständnis dafür, .....
Frage: Soll ich die Welt verbessern? Dem Zigeuner kannst Du das sowieso nicht erklären, der weiß nicht, was Dioxin ist, und schneidet mit Begeisterung die alten Asbest-Wellplatten mit der Flex auf Stücke zurecht, die er für seinen Hühnerstall verwenden kann, - natürlich ohne Maske.
Wenn man das einem einzigen mit unendlicher Liebesmühe klarmachen würde, dann sind hundert andere da, die den Sch. trotzdem im Ofen verbrennen.
Der Spruch vom Landschaftsgärtner, der immer Holz zur Verfügung hat, - der stimmt schon, -auch bei mir. Aber das sind die Einwegpaletten von den Baustoffen, und natürlich der Baumschnitt. Erst vor ein paar Monaten hatte ich einen großen Birnbaum mit meinen Leuten gefällt, weil man mich gebittelt und gebettelt hat, das zu tun. Es handelte sich um Bekannte meiner Frau, und der alte Birnbaum stand im 3m-Radius umringt mit Wohnhaus, Garage und Nutzgebäuden. Von den Freileitungen gar nicht zu sprechen. Wie man einen großen Baum stückweise abträgt und die Äste mit dem Seil herunterlässt, davon haben die Kerle doch keine Ahnung. Das daraus resultierende Holz steht immer dem zu, der die Arbeit durchführt, - der muss natürlich auch die Zweige entsorgen.
Also, ich hab gutes Holz, - aus Obstbeständen und auch aus anderen Holzarten. Erst vor zwei Wochen musste ich ein Gebäude freischneiden, das im Laufe der Jahre mit Wildwuchs zugewuchert war, und ich mich nicht darum gekümmert habe. Da mir der Immobilienfritze aber einen Käufer präsentiert hat und der Meinung war, dass man aus verkaufstaktischen Gründen das Gebäude sichtbar freilegen sollte, musste ich halt drangehen. Unglaublich, was die Natur so innerhalb von 5 - 10 Jahren so produziert. Es waren drei Gitterboxen, und dabei habe ich nur das Holz genommen, das mindestens so stark war wie ein Handgelenk. Das andere habe ich den Zigeunern überlassen, die holen sich den Rest.
Also, - meine geschilderten Beobachtungen auf meine persönliche Anwendung umzulegen, damit liegst Du falsch. Auch in Rumänien ist etwas Zivilisation eingekehrt, zumindest in den Städten. Den üblichen Baumschnitt in den Gärten in der Stadt darf man seit langer Zeit schon nicht mehr verbrennen, - das würde teuer werden. Dafür aber darf man jede Woche bei der Müllabfuhr bis max. 1 m³ Grünabfälle auf den Gehweg legen, kostet nichts. Die Kerle kommen auch immer mit mindestens zwei Autos,- das eine für den Hausmüll und das andere für den Grünabfall. Dazu periodisch Glas, Plastik usw. Daneben noch die angekündigten Aktionen, beginnend mit Christbäumen im Januar, dann der Elektroschrott, dann Sperrmüll (alles kostenfrei, - braucht man nichts draufkleben wie in D).
Auf den Dörfern, wo die Zigeuner in ihren speziellen Behausungen leben, da sieht das anders aus. Da kommt auch regelmäßig die Feuerwehr, um den einen oder anderen abgebrannten Bunker zu löschen.
Bist Du nun beruhigt?