Ich beobachte das mit steigendem Interesse
Die Deutsche Bank skizziert inzwischen ein Szenario in dem deutsche Haushalte die Bude im Winter mit Holz heizen werden.
Wie immer man sich das auch vorzustellen hat.
Ganz einfach: Man macht es so wie ich, dass man die Heizzentrale tauscht. Ich hatte eine, die ging nur auf Gas, nun habe ich eine bestellt, die kombiniert ist. Mit Gas und mit festen Brennstoffen.
Das Prekäre: Man hat in Deutschland schon lange verboten, die Wohnräume mit Holz aufzuheizen, wie z.B. mit einem offenen Kamin. Den darf man nur innerhaln der Zeitspanne x - y benutzen.
Klar, dass man dadurch die CO²-Problematik ignorieren muss, - und die Grünlinge machen sich nicht nur durch die Kohlekraftwerke sowie der Verlängerung der Laufzeiten für die AKWs unglaubwürdig, sondern für vieles andere auch. Meine Tochter, die immer so für Öko usw. war, hat das gemerkt und ist aus dem Klub ausgetreten. Aber die Mehrheit der Bevölkerung kapiert das doch gar nicht, was hier gespielt wird.
Mir geht das am A. vorbei. Ich bekomme in ein paar Tagen den neuen Heizer geliefert, der wird eingebaut und dann habe ich schon ein Lager von mehreren m³ Holz. Wenn einer am Bau arbeitet, und kein Holz hat, dann ist er entweder ein Trottel oder ein Versager. Oder beides.
Dazu kommt, dass kein Mensch in der Nacht darauf achtet, was da verheizt wird. Das geht von Plastik über Dachpappe und die Reste der Schwiegermutter. Wenn einmal Mitternacht vorbei ist, und die Leute pennen (im Winter in der Regel bei nicht bei geöffnetem Fenster), dann kann man da verbrennen, was man will und Gott verboten hat.
Also, mein Fazit: Ich persönlich mache mir da keine Sorgen für den Winter, - Gas haben wir genug, nur die EON wird, - weil sie Verbrecher sind, den Preis wieder deutlich anheben. Aber da haben sie die Rechnung ohne den Wirt (Wirt= meine Wenigkeit) gemacht, weil ich da Alternativen zur Verfügung habe. Seit Jahren verwende ich schon kein Stadtgas mehr, sondern habe an jedem Gebäude eine 33kg-Flasche der "roten Brigade" dort stehen (= Propangasflasche). Die füllt man mir in RO problemlos mit 50 kg auf, und das reicht wieder eine Zeitlang. In RO gibts diese (in D üblichen) 33 kg-Flaschen nicht, aber nachdem mein Papi immer gesagt hat: " Man kann ruhig blöd sein, aber man muss sich zu helfen wssen" , habe mich genügend mit diesen Dingern vor meinem Umzug nach RO eingedeckt.
Nach meiner genauen Nachkalkulation habe ich mir dadurch bereits ca. 30% der Kosten für da Heizen erspart. Rein deshalb, weil die EON solche Banditen sind, die keine KW-Abrechnung zulassen. Sie rechnen nur über den gelieferten m³-Verbrauch ab. Ich habe mir den Spass gemacht, und mal die Dinge im Sommer und im Winter verglichen. Das heißt, wie lange dauert es, bis man einen Liter Wasser zum Kochen bringt? Natürlich mnit vergleichbaren Parametern gemessen.
Das heißt im Einzelnen: Wassertemperatur auf denselben Nenner bringen (im Winter ist das Wasser in den Leitungen logischerweise kälter als im Sommer), und dann einen Liter Wassr auf den Gasherd stellen. Dann schaut man auf die Armbanduhr und auf die Gasuhr. Das macht man zum Vergleich in beiden Jahreszeiten, im Sommer und im Winter. Und dann wird man feststellen, dass man für die Erhitzung des Wasser im Winter wesentlich mehr Gas benötigt als im Sommer.
Das hängt damit zusammen, dass das geförderte Gas aus Rumänien sehr energiereich ist. Aber wenn das Plebs mehr Gas braucht, dann wird das energieärmere Gas, das man über Verträge aus anderen Ländern bezieht (Ukraine, Kasachstan, etc.) mit dem rumänischen Gas vermischt, und erreicht dadurch bei der selben gelieferten Menge eine geringere KW-Zahl, die ja nicht gemessen wird.Aber der Kunde spürt es insofern, weil das Gas nicht mehr die Kapazität hergibt, wie früher. Die Gaswerke kommen dann mit dem Argument im Winter, das käme daher, weil das Gas im Winter in den Leitungen mit niederiger Temperatur ankommt.
Dieses "Vermischen" ist ja auch bei anderen Themen bekannt, auch beim Wein. Da nennt man es "Verschnitt" oder feiner: "Cuvée". Aber damit kann man mich nicht beeindrucken. Ich hasse das.
Derzeit habe ich zwei Prozesse gegen die EON in Rumänien am Laufen, - der eine ist fast fertig, den werde ich auch in der 2. Instanz gewinnen, und der andere beginnt gerade. Der Vorteil der EON ist, dass die Rumänen generell nicht prozessfreudig sind, und dazu davon ausgehen, dass die EON hervorragende Juristen beschäftigt, gegen die man sowieso nicht ankann. Genau diese Einschätzung ist falsch. Die arbeiten nur mit irgendwelchen Anwaltsbüros zusammen, die im Prinzip Pflaumen sind, - das habe ich gemerkt. Ich habe keinerlei anwaltschaftliche Unterstützung, - ich schreibe meine Schriftsätze selber, - und gewinne.
Das alles aber nur am Rande,- nun zum Thema Putin und den Turbinen aus Kanada:
Der Schachzug von Putin ist perfekt, - wenn ich dazu was kritisieren könnte, dann wäre es die Frage, warum es diesen Hebel nicht schon früher angesetzt hat. Viele Todesopfer - auf beiden Seiten, wären dadurch erspart geblieben. Aber möglicherwiese wollte er seine Vertragstreue unter Beweis stellen und erst dann den Hahn zudrehen, wenn man die EU mir ihren eigenen Waffen schlagen kann.