Beate Rotermund-Uhse, geb. Beate Dorothea Köstlin (* 25. Oktober 1919 in Wargenau bei _Cranz_, Ostpreußen; † 16. Juli 2001 in St. Gallen, Schweiz) [Wiki]

Hannes, Montag, 27.06.2022, 21:05 (vor 1322 Tagen) @ Plancius2345 Views

Guten Abend,

nach Presseschau kam ich hier vorbei und denke mir was:

Das wäre aktuell der letzte Flecken Erde, den ich mir als Fluchtort aussuchen würde.

Verständlich. Bei den Russen, schrieb ich, bin ich gern, aber nicht wohnhaft.

Die Rahmenbedingungen waren natürlich damals bei deiner Entscheidung anders. Auch ich hätte Russland oder Weißrussland als Ausreiseoption gesehen, aber niemals die Exklave Kaliningrad.

Man munkelt, das Russenkollektiv um Putin wollte uns Königsberg zurückschenken. Hätten sie mal! Dann häten sie jetzt nicht so eine offene Flanke.

Nun sieht man, dass Königsberg für die Russen eine offene Hintertür ist, die sie besser verschenkt hätten, Gegenleistung Dankbarkeit. Nun haben sie den Dreck. Unrecht Gut gedeihet nicht. Vielleicht wurde die Schenkung sabotiert, weil der Plan sich wesentlich auf Königsberg stützt?

Bei @Cascabel dasselbe Problem. Niemand konnte Corona und einen weltweiten Stillstand im Flugverkehr einschließlich Einreise- und Ausreisesperren voraussehen.

Aber man kann voraussehen, dass man nichts konkretes voraussehen kann. Deshalb sollte man auch nur fliehen, wenn konkrete Zwänge vorliegen.

Deshalb stehe ich einer Auswanderung stets skeptisch gegenüber. Man kann den Problemen nicht weglaufen.

Doch, sollte man sogar, weglaufen ist wichtig, aber nur ggf.

Aber mein Lieblingsthema Energie angewandt: Jedes Viecht ist sparsam mit Anstrengung. Flucht kostet Energie. Die Bilanz entscheidet, was zu tun ist. Fliehen, ducken oder kämpfen. Es gibt keine "Zuerst Weglaufen"-Regel. Der Mensch ist ein Hetz-Tier, was meinst Du, warum der so lange laufen kann, länger als ein Hirsch. Naja, wenn er Sellbstversorger ist, nicht verhausschweint wie wir sind. Die Masai tun das, Giraffen tothetzen, böse aber ökologisch.

Gruß Plancius

Selber

H.

PS: Wiki informiert "Selenogradsk (russisch Зеленоградск, übersetzbar in etwa mit Grüne Stadt), bis 1947 deutsch Cranz (früher auch Cranzkuhren, litauisch Krantas), ist ein Badeort an der Samlandküste in der russischen Oblast Kaliningrad, im ehemaligen Ostpreußen."

Konfusion gefällig? "Cranz wurde erstmals 1341 urkundlich erwähnt. Der Name weist auf die Eigentümlichkeit der Siedlung hin, die Häuser direkt an die Deiche zu bauen, so dass sie in kranzartiger Weise an den Ufern der Flüsse Este und Lühe lag.[1] Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf 1645 schwedisch, bevor 1712 die Dänen die Herrschaft übernahmen. Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg von 1864 kam Cranz zum Königreich Hannover, mit dem es 1866 von Preußen annektiert wurde.

Aufgrund des Groß-Hamburg-Gesetzes von 1937 wurde Cranz als einziger Ort der Zweiten Meile des Alten Landes nach Hamburg eingemeindet (die Dritte Meile östlich der Este wurde komplett hamburgisch). Zuvor gehörte es zum preußischen Regierungsbezirk Stade. Die evangelisch-lutherischen Christen in Cranz gehören noch heute zur Kirchengemeinde St. Martini (Estebrügge) im Kirchenkreis Stade der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. "

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