Zitate meinerseits dazu: "Jede Krise ist auch eine Chance" ...

Hannes, Montag, 11.04.2022, 14:07 (vor 1400 Tagen) @ FOX-NEWS5112 Views
bearbeitet von Hannes, Montag, 11.04.2022, 14:29

... fragt sich nur, für wen?

Naja, solche Sprüche, Fund ad hoc: https://www.psychotipps.com/krisen-meistern.html

Oder der tröstlich gemeinte Spruch: "Was uns nicht tötet, macht uns hart" - eigentlich will ich nicht "hart" sein, aber das wird wohl zukünftig nicht mehr zu vermeiden sein.

Dein Zitat sollten wir als parteilich werten (etwas mehr Hoffnung bitte übriglassen, prinzipell aber m. E. richtige Prognose):

The Total War to Cancel Russia

Eines der Schlüsselzitate aus dem Artikel, von Oleg Makarenko:

„Europa hat sein Schicksal gewählt. Und wählte das Schicksal für Russland. Was Sie jetzt sehen, ist der Tod Europas. Auch wenn es nicht zu Atomschlägen auf Industriezentren kommt, ist Europa dem Untergang geweiht. In einer Situation, in der die europäische Industrie ohne billige russische Energiequellen und Rohstoffe dasteht – und China diese Energieträger und Rohstoffe ab und zu vergünstigt beziehen wird, kann von einer echten Konkurrenz Chinas aus Europa keine Rede sein. Infolgedessen wird dort buchstäblich alles zusammenbrechen – nach der Industrie wird die Landwirtschaft zusammenbrechen, Wohlfahrt und soziale Sicherheit werden zusammenbrechen, Hunger, Banditentum und Chaos beginnen.“

Aber wie bei vielen Sprüchen: Den wahren Kern gilt es stets zu finden, auch subjektiv.

Auch wenn Europa um einen großen Krieg herumkommt, ohne die billigen russischen Ressourcen wird hier industriell nur noch wenig laufen, weil zu teuer. Das kommt nicht per Sofort, aber das wars mit uns auf mittlere Sicht. Da braucht Putin gar nicht mehr das Gas abzustellen. Dazu kommt, daß man so noch Zeit hat, hier ein zünftiges Kontroll- und Unterdrückungsregime auf die Beine zu stellen.

Ja, so sehe ich das leider auch.

All die persönlichen Zukunftsplanungen sind Makulatur ... nur die wenigsten haben das bisher geschnallt. Grüße gehen an NST auf die Gummiplantage. [[top]]

Nein, "nicht alle" (auch so ein Spruch, den ich gern verwende).

Ich bitte um Korrektur, falls jemand hier schlagende Gegenargumente vorbringen kann. Für mich sind die Würfel gefallen. Zeit, das eigene Fell in Sicherheit zu bringen.

"Zeit, das eigene Fell in Sicherheit zu bringen."? Kommt m. E. darauf an, wie alt das Fell ist. Ich altes Leder werde vorerst weiter meinen Weg gehen, ohne Kehrtwende, ein bissel Ausweichen sicherlich.

Man muss sich die Situation schön reden: Dass es auch befriedigend sein kann, sich behauptet zu haben. Wegen mir auch, Gutes getan zu haben, weil man es kann.

Das beginnt im Kopf, sozusagen. Dann ist die Chance am größten, dass der Magen nicht nervt.

Zufriedenheit, sagt man, sei der Quotient aus Realität und Anspruch, und nur auf den Betrag im Nenner hättest du (begrenzt) Einfluss. Stimmt genau, sagen die Buddhisten ja in Etwa auch so. Dass man auch so glücklicher leben kann, zu kapieren kommt auch noch dazu, zur Methodik. Weglaufen ist m. E. nur die letzte Option. Aber dann - Rechtzeitig. So weit sind wir aber noch nicht. Israel zieht weiter Menschen herein, die nehmen keine Flüchtlinge, nur Juden mit Stammbaum werden in der Ukraine/Polen von denen eingesammelt, die laufen doch auch nicht alle weg aus dem heiligen (EU-zugehörigen?!) Land - Aber die Israelis bauen sich staatliche Notquartiere bei Feuerland (sie sind eine Atommacht). Das wäre die einzige sinnvolle Methode für mich, durch Flucht vorzusorgen, theoretisch.

Grüße

Ebenso.

H.


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