Ähnliche Überlegungen hatte ich auch getroffen...

Andudu, Mittwoch, 20.04.2022, 12:59 (vor 1393 Tagen) @ Naclador3039 Views

...so 2007 herum, als wir ein altes Haus kauften. Öl erschien mir damals schon problematisch, auch weil kein entsprechend sicherer Lagerplatz existierte (bis dahin waren Öl-Einzelöfen drin, die manuell befüllt wurden). Gas gabs nicht. Erdwärme konnten wir nicht bezahlen. Außerdem hatte ich die Krisensicherung im Hinterkopf.

Ich hab mich damals dann für einen Holzvergaser entschieden, denn eines dürfte im Schwarzwald immer irgendwie verfügbar sein: Stückholz. Ob das im Rest von Deutschland auch so ist, ist eine andere Frage. Kombiniert ist das Ding mit 2000l Pufferspeicher (die auch von der Solarthermie geheizt werden, bringt im Winter aber fast nichts).

Mit der aktuellen Erfahrung würde ich sagen: kann man machen, aber Luxus ist anders. Ich plane eigentlich einen Kombikessel zu kaufen, der Stückholz und Pellets verheizen kann, ansonsten muss man im Winter nämlich jeden Tag anheizen und kann nicht verreisen oder sowas. Dank Pufferspeicher reicht zwar einmal am Tag, so mit 2-4 mal nachlegen, aber es nervt. Auch das Holzhandling (z.Z. lasse ich mir Holzbriketts liefern) ist sehr viel unbequemer als die Pellets reinpumpen zu lassen, eher nicht "alte Leute geeignet", weil viel zu schleppen. Dafür ist es aber halt relativ günstig und hierzulande relativ krisensicher, notfalls könnte ich auch selbst mit Kettensäge günstig "Holz machen" gehen, praktizieren hier viele.

Außerdem haben wir natürlich die Dämmung verbessert, insbesondere Dank neuer Fenster, Außendämmung steht allerdings noch aus.

Ob Pellets so der Bringer sind, weiß ich nicht, einige sind glücklich damit, der Schornsteinfeger neulich meinte aber, da würden viele jammern, weil die Brenner so anfällig sind. Da sollte man also genau hinschauen, die Technik ist offenbar anspruchsvoller...


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